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Boiler auf 60 Grad stellen: So lässt sich Wasser sparen

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Debatte um alternative Stromerzeugung
Ein Stromzähler zeigt in einem Mietshaus die verbrauchten Kilowattstunden an. Foto: dpa

Berlin. Für warmes Wasser verbrauchen die meisten Haushalte mehr Energie als nötig. Im Schnitt bezahlt jeder Haushalt dafür zwischen 100 und 200 Euro pro Jahr, hat die gemeinnützige Klimaschutz-Beratungsgesellschaft CO2online in Berlin ermittelt.

Ein Viertel davon lasse sich aber ohne Komfortverlust mit einfachen technischen Lösungen und Verhaltensänderungen sparen.

Warmwasser: Warmes Wasser muss nicht höher als auf 60 Grad erwärmt werden. Wer die Temperatur am Boiler und Durchlauferhitzer danach einstellt, kann so leicht Wasserkosten sparen. Wer einen neuen Durchlauferhitzer benötigt, sollte ein elektronisch gesteuertes Gerät wählen. Mit diesen kann die Temperatur des Wassers genau gesteuert werden. Am umweltfreundlichsten ist die Warmwasserbereitung mit Hilfe einer Solaranlage.

Körperpflege: Mit Sparduschköpfen und Durchlaufbegrenzern wird warmes Wasser effizienter genutzt. Die einfach zu installierende Technik optimiert den Wasserstrahl, ohne Komfortverlust. Bei täglich zehn Minuten Duschen können pro Person im Jahr bis zu 36 500 Liter (36,5 Kubikmeter) Wasser und mindestens 100 Euro gespart werden.

Dabei gehen die Experten davon aus, dass bei Wasserkosten von 1,88 Euro pro Kubikmeter bei der täglichen Dusche der Wasserverbrauch von 200 auf 100 Liter (18 bis 20 Liter/Minute) reduziert werden kann. Zu den so gesparten 68 Euro Wasserkosten im Jahr werden noch die nicht genutzten Energie- und Abwasserkosten addiert.

Geräte: Neue Waschmaschinen und Geschirrspüler weisen im vergleich zu älteren Modellen teilweise erhebliche Unterschiede bei Wasser- und Stromverbrauch auf. Sich vor dem Kauf zu informieren, zahlt sich aus. Eine Übersicht über sparsame Haushaltsgeräte bieten die Internetseiten ecotopten.de und ecochoice.de.
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