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Biallos Ratgeber: Der beste Schutz ist Wissen

Von: Sandra Petrowitz
Letzte Aktualisierung:
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Bildnummer: 51058288 Datum: 25.06.2004 Copyright: imago/Horst Rudel
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Aachen. Sie klingeln an der Haustür und geben sich als Kontrolleure aus, melden sich telefonisch als vermeintliche Familienangehörige und fragen auf der Straße scheinheilig nach Wechselgeld, um ihren Opfern den Geldbeutel auszuräumen: Trickdiebe und Betrüger haben es häufig gezielt auf ältere Menschen und deren Vermögen abgesehen.

Wissen ist der beste Schutz: Wer die gängigen Methoden kennt, reagiert richtig - und fällt nicht auf die Gauner herein.

Enkeltrick

Das ist eine besonders fiese Masche. Anrufer, die im Telefonbuch gezielt nach altmodischen Vornamen suchen, gaukeln ahnungslosen Menschen vor, sie seien ein enger Verwandter - vorzugsweise Enkel oder Neffe - und bitten in einer finanziellen Notlage um eine größere Summe Bargeld. Immer wieder holen gutgläubige Menschen tausende Euro von der Bank, um dem vermeintlichen Enkel zu helfen und händigen das Geld an der Wohnungstür bereitwillig einem Unbekannten aus, den der Enkel als seinen „vertrauenswürdigen Freund” angekündigt hat - denn der vermeintliche Enkel ist plötzlich leider verhindert.

Das Geld - oft das gesamte Barvermögen - verschwindet auf Nimmerwiedersehen in den Fängen einer Betrügerbande, die im gesamten deutschsprachigen Raum ihr Unwesen treibt.

„Im Schnitt erbeuten die Betrüger pro Tat rund 11 000 Euro”, sagt Kriminaloberkommissar Andreas Gerdon. Er leitet eine Ermittlungsgruppe. „Das ist so viel wie bei einem durchschnittlichen Bankraub.” Gegen die Gauner hilft nur Wachsamkeit: Bleiben Sie misstrauisch, wenn Sie einen Anruf von einem Menschen bekommen, der sich als Enkel oder Neffe ausgibt, der seinen Namen aber nicht nennt, sondern „Rate mal, wer dran ist?” fragt. Werden Sie spätestens dann hellhörig, wenn jemand am Telefon eine größere Summe Bargeld verlangt.

Übergeben Sie niemals Geld an Unbekannte! Melden Sie auch versuchte Betrügereien der Polizei - und bleiben sie stets auf der Hut! Die Betrüger grasen häufig eine ganze Region systematisch ab.

Haustürtrick

Sie kommen meist zu zweit, klingeln an der Tür, bitten höflich um ein Glas Wasser oder um Zettel und Stift, um Nachbarn eine Nachricht zu hinterlassen. Oder sie geben sich als Behördenmitarbeiter, Elektriker, Meinungsforscher, sogar als Polizisten aus - immer mit dem Ziel, Zutritt zur Wohnung zu bekommen.

Dort lenkt einer der beiden Trickbetrüger den Bewohner ab, während der andere nach Bargeld und Wertsachen sucht. Daher gilt: Lassen Sie keinen Fremden in Ihre Wohnung. Seien Sie misstrauisch bei unangekündigten Besuchen, weisen Sie die Besucher im Zweifelsfall ab.

Wechselgeldtrick

Auch auf offener Straße sprechen Trickdiebe gezielt ältere Mitmenschen an - zum Beispiel, indem sie um Wechselgeld bitten. Holt der Angesprochene die Geldbörse heraus und sucht nach passendem Kleingeld, „hilft” der Dieb zuvorkommend mit - und entwendet dabei die Geldscheine, ohne dass der Bestohlene es merkt.

Auch hier hilft nur Aufmerksamkeit: Lassen Sie niemanden in Ihren Geldbeutel schauen und gehen Sie auf Abstand, wenn Ihnen jemand zu nahe kommt.

Supermarkttrick

Jemand fragt Sie im Supermarkt nach dem Lagerort eines bestimmten Produktes. Während Sie danach suchen, räumt der Dieb die an den Einkaufswagen gehängte Tasche aus. Legen Sie Ihren Geldbeutel nie in die Einkaufstasche, in den Wagen oder den Korb.
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