Berlin - Beiträge zur Krankenversicherungen im Alter senken

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Beiträge zur Krankenversicherungen im Alter senken

Von: dapd
Letzte Aktualisierung:

Berlin. Eine private Krankenversicherung mit einem leistungsstarken Tarif bietet in vielen Bereichen eine deutlich bessere Versorgung als der Basisschutz der gesetzlichen Kassen.

Und dieses Mehr an medizinischer Qualität genießen vor allem ältere Menschen, die häufiger zum Arzt gehen müssen. Aber die meisten wissen auch: Mag die Prämie in jungen Jahren niedrig sein, im Alter wird die Versicherung teurer werden. Aber wer das rechtzeitig erkannt hat, kann gezielt vorsorgen und die Prämien dauerhaft senken.

Möglich machen das neben den freiwilligen und gesetzlich vorgeschriebenen Rückstellungen zum einen die sogenannten Beitragsentlastungstarife, die von vielen privaten Krankenversicherungen angeboten werden.

Arbeitgeber muss sich beteiligen

Das Motto dabei: Die Versicherten zahlen in jungen Jahren etwas mehr, werden dafür im Alter allerdings deutlich entlastet. Die Tarife gibt es mit einer konstanten und einer dynamischen Beitragsentlastung: Bei letzterem Modell zahlen die Versicherten Jahr für Jahr eine höhere Summe für die Altersentlastung, bei der konstanten Variante wird die zu zahlende Summe für die Beitragsentlastung einmal festgeschrieben.

Der Vorteil der Beitragsentlastungstarife für Arbeitnehmer liegt darin, dass sie die Zuschläge als reguläre Prämie zählen, zu der der Arbeitgeber einen Zuschuss zahlen muss. Sie erhalten also 50 Prozent der Zuschläge erstattet, wenn die Beitragsbemessungsgrenze noch nicht erreicht ist.

Selbstständige hingegen bekommen keinen Zuschuss zu den Prämien und müssen sie komplett alleine tragen. Allerdings können die Rückstellungen - soweit sie die Grundsicherung betreffen - voll von der Steuer abgesetzt werden. Ein deutlicher Nachteil für alle Privatversicherten: Mit der Vereinbarung eines solchen Beitragsentlastungstarifes binden Sie sich an ihre private Krankenversicherung, denn die so erreichten Rückstellungen wären bei einem Wechsel verloren.

Sparen und Rentenversicherung als Alternative

Die Alternative zu den Beitragsentlastungstarifen: Die Versicherten sparen selbst Monat für Monat Geld, sodass sie im Alter aus dem Vermögen ihre Beiträge für die private Krankenversicherung subventionieren können. Wer dafür 20 Jahre lang monatlich 50 Euro zurücklegt und 3 Prozent Zinsen bekommt, spart immerhin rund 16.000 Euro an. Damit könnte man sich im Alter immerhin 15 Jahre lang einen Zuschuss von 150 Euro zur privaten Krankenversicherung gönnen. Eine weitere Option ist der Abschluss einer privaten Rentenversicherung, aus der die Versicherten dann lebenslang einen Zuschuss bekommen, mit dem sie die Belastung durch die Prämien der privaten Krankenversicherung senken.

Der Vorteil dieser beiden Lösungen: Das angesparte Geld ist im Falle eines frühen Todes nicht unbedingt verloren, denn auch eine Rentenversicherung kann mit einer Garantiezeit versehen werden, sodass selbst nach dem Tode des Versicherten weiter Geld an die Hinterbliebenen fließt. Dafür locken die beiden Modelle natürlich nicht mit den Steuervorteilen und Arbeitgeberzuschüssen, die die Beitragsentlastungstarife interessant machen.
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