Beim Kindergeld nicht auf die Freibeträge verlassen

Von: ddp.djn
Letzte Aktualisierung:

Hemsbach. Gut verdienende Eltern kommen in den Genuss von Steuervorteilen durch den Kinderfreibetrag und den BEA-Freibetrag. Diese Freibeträge werden im Rahmen der Günstigerprüfung bei der Steuererklärung berücksichtigt.

Führen sie zu einem höheren Steuervorteil als das Kindergeld, senken Sie die Steuerbelastung. Gleichzeitig wird das Kindergeld natürlich wieder abgezogen, damit keine doppelte Förderung entsteht.

Viele Eltern kommen deswegen auf den Gedanken, das Kindergeld gar nicht erst zu beantragen, sondern vertrauen auf die Steuervorteile durch die Freibeträge.

Dieses Vorgehen kann jedoch teuer werden. Denn bei der Günstigerprüfung wird nicht mehr das tatsächlich gezahlte Kindergeld angerechnet, sondern der Anspruch auf Kindergeld zugrunde gelegt, wie steuerrat24 erklärt. Und zwar auch dann, wenn die Eltern tatsächlich kein Kindergeld erhalten haben.

Eltern sollten also auf keinen Fall darauf verzichten, Kindergeld zu beantragen, denn auch wenn der Steuervorteil höher ist als das Kindergeld wäre, wird stets ein Betrag von 1968 Euro für das erste Kind gegengerechnet - auch wenn tatsächlich kein Kindergeld ausgezahlt wurde.
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