Beim Bewerbungsgespräch mit Schwächen offensiv umgehen

Von: dpa
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Hamburg. Bewerber sollten versuchen, bei einem Vorstellungsgespräch mit ihren Schwächen offensiv umzugehen. Ist jemand zum Beispiel unordentlich, sollte er das zugeben, sagt die Karriereberaterin Svenja Hofert aus Hamburg.

So könne er etwa sagen: „Ich bin nicht der ordentlichste Mitarbeiter. Aber ich kenne meine Schwäche und bemühe mich sehr, mich zu bessern.” Vermeiden sollten Jobanwärter allzu drastische Aussagen wie: „Ich bin total chaotisch.” Das könnten Personaler dann oft nicht einordnen.

Immer wieder hat Hofert erlebt, dass Bewerber sich im Vorstellungsgespräch verstellen. Viele würden versuchen, ihre Schwächen zu verschweigen. Stattdessen denken sie sich Schwächen aus, von denen sie glauben, dass sie beim Personaler sogar einen guten Eindruck machen. Dazu gehöre etwa der Satz: „Ich bin manchmal zu genau.” Das wirke aber schnell lächerlich, weil Personaler meist sofort merken, welche Antworten ehrlich sind und welche sich der Bewerber ausgedacht hat. Besser sei es meist, möglichst natürlich zu bleiben und zu den eigenen Schwächen zu stehen.

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