Bei Rohrbruch Zeitpunkt und Ursache entscheidend

Von: ddp
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Köln. Wenn eine Roststelle zu einer Verstopfung und in der Folge zu einem Wasserschaden führt, geht Otto Normalversicherter davon aus, dass das als Rohrbruch und Wasserschaden versichert ist. Eine Versicherung sah das aber anders und bekam vor dem Landgericht Köln (AZ: 20 O 51/08) Recht.

Denn, urteilten die Richter, eine Verstopfung sei kein Bruch, auch nicht, wenn sie durch Rost entsteht. Außerdem sei bei einem Versichererwechsel der Beweis schwierig, dass der Rohrbruch tatsächlich erst in der Versicherungszeit entstanden ist.

Denn entscheidend ist der erstmalige Kontakt des Leitungswassers mit der versicherten Sache - unabhängig davon, wann der Schaden erstmalig entdeckt wurde.

Bei langwierigen Schadensbildern, die erst nach langer Zeit entdeckt werden können, kann der Versicherer seine Verantwortung leicht ablehnen.
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