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Bei Heizungsdefekt Mietminderung erlaubt

Von: dpa/ddp
Letzte Aktualisierung:
heizung / heizkosten
Ein paar Grad weniger helfen nicht allein: Auch der Energielieferant gehört beim Sparen auf den Prüfstand. Foto: dpa

<b>Hamburg. </B>In der Heizperiode muss die Heizung funktionieren. Ist das nicht der Fall, dürfen Mieter die Zahlungen mindern. Fällt die Heizung ganz aus, können Mieter fristlos kündigen.

Darauf weist der Deutsche Mieterbund in Berlin hin. Tagsüber - von 6 bis 23 Uhr - muss die Wohnung auf mindestens 20 bis 22 Grad Celsius geheizt werden können. Nachts reichen 18 Grad aus.

Warmwasser darf nicht zu lange auf sich warten lassen: Wasser aus dem Duschkopf muss sich nach spätestens zehn Sekunden oder höchstens fünf Litern auf 45 Grad Celsius aufgewärmt haben. Ansonsten gelte die Warmwasserzufuhr als defekt, sagt der Sprecher des Deutschen Mieterbunds, Ulrich Ropertz. Der Vermieter habe in diesem Fall Anspruch auf eine Reparatur. Diese müsse der Vermieter übernehmen und bezahlen.

Keine festgelegten Mindestwerte gebe es hingegen für den Druck, mit dem Wasser aus dem Hahn fließt, erläutert Ropertz. Als zu niedrig gelte der Druck, sobald ein Gerät nicht einwandfrei funktioniere, zum Beispiel, wenn das Wasser nicht ausreicht, um die Toilette ordentlich abzuziehen.

Die Heizsaison ist nicht gesetzlich festgelegt - sie wird im Mietvertrag vereinbart. Üblicherweise startet sie am 1. Oktober.

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