Bei Geschenken für Kollegen an der Allgemeinheit orientieren

Von: dapd
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Jork. In den meisten Unternehmen macht man sich gegenseitig Geburtstagsgeschenke. Häufig sorgt die Frage nach der Finanzierung dieser Gaben allerdings für Unmut im Team.

„Am einfachsten für alle Beteiligten ist es, wenn man sich auf eine bestimmte Summe einigt, die jeder zum Geschenk beisteuert”, sagt der Karrierecoach Martin Wehrle aus dem niedersächsischen Jork. Man könne auch vereinbaren, dass leitende Angestellte etwas mehr zahlen als andere Mitarbeiter, und dass Auszubildende mit knappem Budget die Geschenke nicht mitfinanzieren müssen.

Schwieriger sei es, wenn jeder so viel geben soll, wie er möchte. „Wenn man dann zu viel gibt, bringt man die anderen in Zugzwang. Gibt man zu wenig, wirkt man geizig”, warnt der Autor des satirischen Ratgebers „Ich arbeite in einem Irrenhaus”. Daher sollte man den Sammler auf jeden Fall fragen, welche Summe denn üblich ist, um nicht aus dem Rahmen zu fallen.

Manch einer versucht, sich der Schenkerei ganz zu entziehen, indem er verkündet, dass er weder schenken noch beschenkt werden möchte. „Geschenke sind ein Ausdruck von Kollegialität. Auch wenn man davon genervt ist - es wäre ein Fehler, sich nicht zu beteiligen”, betont Wehrle. Habe man ein Problem mit dieser Tradition - beispielsweise, weil man in einem großen Team arbeitet, in dem ständig jemand Geburtstag hat - dann sollte man dies in der großen Runde ansprechen. Vielleicht lässt sich gemeinsam ein Kompromiss finden - damit das Schenken wieder Spaß macht.

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