Anstehende Urlaube im Internet nicht erwähnen

Von: cid
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Düsseldorf. Von seinem anstehenden Urlaub sollte man im Internet nichts erwähnen. Diebe und Trickbetrüger könnten dadurch angelockt werden.

Nicht nur die eigenen Besitztümer sind dadurch in Gefahr, sondern auch Freunde könnten übers Ohr gehauen werden.

Im Zeitalter sozialer Online-Netzwerke erzählen immer mehr Menschen freimütig von ihren Reiseplänen. Sie berichten in ihren Profilen - teils für die Öffentlichkeit lesbar - darüber, wann sie abreisen, wohin sie sich begeben und wie lange sie fort bleiben.

Weil zahlreiche Anwender mit ihren persönlichen Angaben im Web nicht geizen, können Kriminelle oft leicht herausfinden, wo sich der Wohnort der Urlauber befindet. Während dieser auf Reisen ist, können sie in Ruhe einbrechen. Deshalb sollte man bei StudiVZ, Facebook, Twitter und Co. lieber nichts über einen bevorstehenden Urlaub verlauten lassen.

Wer Freunde über die bevorstehende Reise informieren möchte, sollte dies unter Ausschluss der Öffentlichkeit erledigen, am besten per E-Mail oder telefonisch.

Doch nicht nur die eigenen Besitztümer sind während einer im Internet angekündigten Reise in Gefahr. Trickbetrüger versuchen immer häufiger, gutgläubige Freunde von Urlaubern übers Ohr zu hauen.

Ein Beispiel für diese perfide Masche ist der Fall der US-Amerikanerin Jayne Scherrman. Das Mitgliederprofil einer Freundin der Frau ist von Fremden übernommen worden.

Laut dem IT-Magazin „V3” haben sie über diesen Benutzerzugang Scherrman kontaktiert und sich als ihre Freundin Grace Parry ausgegeben. Diese sei angeblich während ihrer London-Reise ausgeraubt worden und benötige dringend Geld für die Rückreise in die USA.

Ein mit britischem Akzent sprechender Mann hat zudem bei Scherrman angerufen und sich als Einwanderungsbeamter ausgegeben, der die Geschichte bestätigt hat. Daraufhin hat Scherrman 4000 US-Dollar nach Großbritannien geschickt, um ihrer Freundin zu helfen - das Geld landete allerdings in den Händen von Kriminellen.

Nutzer sozialer Netzwerke, die Hilferufe dieser Art erhalten, sollten deshalb ihre Freunde auf anderem Wege direkt kontaktieren und mit ihnen persönlich sprechen, um die Echtheit der Nachricht zu überprüfen.

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