Anlegen mit Leidenschaft: Neue Ideen für Investments

Von: dapd
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Berlin. Geld anlegen macht keinen Spaß? Wer aus der Geldanlage eine Herzensangelegenheit macht, der kann auch mächtig Spaß an der Anlage und einer guten Rendite haben.

Beispiel: Ein Investment in Kunst und Antiquitäten, das aus zwei Gründen Sinn machen kann. Zum einen legen Sparer ihr Geld sichtbar in Gegenständen an, die sie jeden Augenblick genießen können und zu dieser emotionalen Rendite kann auf längere Sicht auch eine eindrucksvolle finanzielle Rendite hinzukommen. So bringen Spitzenantiquitäten mehr als 10 Prozent Rendite im Jahr.

Voraussetzung ist allerdings, dass Anleger ihr Geld einige Zeit entbehren können. Denn hohe Auktionsgebühren beim Ankauf und Verkauf von 10 bis 25 Prozent des Kaufpreises verhindern jede kurzfristige Spekulation - hier ist langer Atem gefragt.

Das gilt auch bei einem Investment in Uhren - wenn Anleger wirklich gut informiert sind. Denn entscheidend für den Anlageerfolg in Uhren sind die Aussichten des Modells. Je seltener die Serie, aus der die Uhr stammt, umso wertvoller das Stück. Außerdem sollte der Stil der Uhr möglichst neutral sein: Denn als Investitionsobjekt taugen vor allem klassische Uhren, die keinem modischen Trend folgen.

Wer gern in Uhren investieren will, der findet im Internet unter uhrenpreisspiegel.de Informationen über die wichtigsten Auktionen der Branche. Auf dem Portal können potenzielle Anleger erste Informationen sammeln, welche Modelle gut versteigert wurden und welche Uhren an Wert gewinnen.

Ebenfalls hoch im Kurs sind Modelleisenbahnen: Als Kind hatten viele eine auf dem Keller oder Boden, heute sind sie eine gute Anlage-Idee. Mehrere 10.000 Euro werden gezahlt, wenn seltene Modelle versteigert werden. Aber um einen guten Preis zu erzielen, ist eine absolute Marktkenntnis Voraussetzung. Die Basis dafür finden Interessenten in den Katalogen der Anbieter wie zum Beispiel Kolls Preiskatalog 2010, den man im Internet bestellen kann.

Wer wirklich gut anlegen will, der sollte vor allem auf Flohmärkten stöbern gehen, denn dort finden sich echte Schnäppchen. Sie sind für Kleinanleger genauso geeignet wie für Sparer mit größerem Budget: Oldtimer. Die historischen Autos - auf dem Kennzeichen übrigens an dem H am rechten Rand zu erkennen - zählen dann zu den Oldtimern, wenn sie älter als 30 Jahre sind.

Wirklich anlagetauglich werden die Oldtimer allerdings nur bei Modellen, die in kleinerer Stückzahl gefertigt wurden oder bei Sammlern besonders beliebt sind. Ein Mercedes 280 SL zum Beispiel kostet im guten Zustand rund 25.000 Euro und kann eine jährliche Rendite von 4 Prozent bringen.

Ein echter Renditebringer sind solche Autos aber am ehesten für Bastler, die nicht restaurierte Autos kaufen und sie dann voll restauriert auf den Markt bringen und verkaufen. Hier sind einmalige Renditen von bis zu 30 Prozent möglich.
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