Aachen - 2015 sinkt der Garantiezins

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2015 sinkt der Garantiezins

Von: Fritz Himmel
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Die nächste Senkung des Garantiezinses steht unmittelbar bevor. Wer eine Riester-Rentenversicherung abschließen möchte, kann sich noch die besseren Konditionen des Jahres 2014 sichern.

Zum 1. Januar geht es runter mit dem gesetzlichen Garantiezins für Lebens- und Rentenversicherungen. Der Zins beträgt dann statt 1,75 Prozent nur noch 1,25 Prozent. Die neuen Konditionen gelten damit für alle Riester-Neuverträge. Vergessen Sie aber nicht, dass bei einem Vertrag nicht die gesamte Prämie verzinst wird, sondern nur der Sparanteil.

Gemeint sind damit die Einzahlungen abzüglich der Kosten für Vertrieb, Verwaltung und Risikoschutz. Bei den künftigen 1,25 Prozent dürfte letztlich nicht mehr sonderlich viel rausspringen. Die Versicherer beteiligen jedoch ihre Kunden an den Überschüssen, die sie am Kapitalmarkt erwirtschaften. Was zählt ist immer die Gesamtleistung, stellt Allianz-Sprecher Udo Rössler fest. Jene zusätzlichen Gewinnbeteiligungen sind aber nicht garantiert, sondern werden Jahr für Jahr erneut festgelegt.

Hohe Renditen mit Riester-Zulagen

Die Würze von Riester liegt ohnehin in den Zulagen. Wer in den Genuss der maximalen Förderungen gelangen möchte, muss vier Prozent des Bruttovorjahreseinkommens jährlich in einen Riester-Vertrag einbezahlen, die Höchstgrenze liegt allerdings bei 2.100 Euro.

Diesen Betrag müssen Sie aber nicht komplett aus eigenen Mitteln stemmen, denn auch die staatlichen Zulagen können mit einfließen. Aktuell gewährt Vater Staat eine Grundzulage von 154 Euro pro Person sowie 185 Euro für Kinder, die vor 2008 geboren wurden. Für Kinder, die später auf die Welt kamen, gibt es sogar 300 Euro.

Eine Beispielrechnung verdeutlicht die Vorzüge der staatlichen Riester-Förderung: Eine alleinerziehende Mutter kommt auf einen Bruttojahreslohn von 18.000 Euro und hat ein vierjähriges Kind. Für sich selbst erhält sie eine jährliche Grundzulage in Höhe von 154 Euro, für ihr Kind gibt es 300 Euro obendrauf.

Dadurch muss die Alleinerziehende lediglich 266 Euro im Jahr aus eigenen Mitteln aufwenden, um dank der Riester-Förderung von 454 Euro auf den notwendigen Betrag von 720 Euro (vier Prozent von 18.000 Euro) zu kommen. In diesem Fall zahlt der Staat fast doppelt so viel ein wie sie selbst. Damit zahlt die junge Frau lediglich 22,17 Euro im Monat. Mit der Kinderzulage kann sie übrigens noch länger rechnen. Diese zahlt der Staat nämlich, solange sie auch Kindergeld bezieht.

Keine Steuer

Grundsätzlich stehen Riester-Sparer vor der Wahl, ob sie sich für die klassische oder die fondsgebundene Variante entscheiden möchten. Dabei sollten Sie einen wesentlichen Vorteil im Auge haben: Anders als beim konventionellen Fondssparen fällt bei der fondsgebundenen Riester-Variante keine Abgeltungssteuer an - ein großes Plus.

Geldanlage-Vergleich: Diese Zinsen gibt es derzeit bei Tagesgeld, Festgeld und Sparbriefen.

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