Zuschüsse für künstliche Befruchtung sollen erhöht werden

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Berlin. Kinderlose Paare, die eine künstliche Befruchtung wollen, können für die teure Behandlung auf einen höheren Zuschuss hoffen.

Nach den Plänen von Familienministerin Kristina Schröder (CDU) sollen Bund und Länder gemeinsam die Hälfte der bisherigen Kosten für die Paare übernehmen. Eine Sprecherin der Ministerin nannte dies am Montag ein faires Angebot.

Seit 2004 übernehmen die Kassen die Kosten für die ersten drei Versuche einer künstlichen Befruchtung nur noch zur Hälfte. Den übrigen Teil und eventuelle weitere Versuche müssen die Paare selbst finanzieren. Die Kosten dafür liegen durchschnittlich zwischen 6000 und 10.000 Euro.

Nach Schätzungen des Ministeriums geht es um einen Betrag von 20 Millionen Euro, den sich Bund und Länder teilen müssten. In der Koalition gibt es aber noch Widerstände gegen die Neuregelung.

Nach Angaben der Kassen ist die Zahl der Geburten nach einer künstlichen Befruchtung seit der Einschränkung der Förderung von 17.000 auf 8000 drastisch zurückgegangen. Deutschland liege damit im internationalen Vergleich im unteren Drittel.
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