alemannia logo frei Teaser Freisteller

Zukunftsangst: Immer mehr Abtreibungen?

Von: vm
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Unsichere Zukunftsperspektiven und soziale Not geben junge Frauen immer häufiger als Grund für einen Schwangerschaftskonflikt an. Das teilte der NRW-Landesverband von Pro Familia auf Anfrage dieser Zeitung mit.

„In den letzten Jahren wurden diese Gründe in unseren Beratungsstellen auffallend oft genannt”, sagte Rita Kühn, Geschäftsführerin des Landesverbands. Die Vermutung liege nahe, dass dieser Hintergrund auch vermehrt zu Schwangerschaftsabbrüchen führen könne, dazu lägen dem Landesverband aber keine konkreten Erkenntisse vor. Armut - fehlendes Geld für sichere Verhütung - werde zugleich oft als Grund für ungewollte Schwangerschaften angegeben, sagte Kühn weiter.

Der Landesverband führe gerade unter der Überschrift „Armut und soziale Ausgrenzung” eine Erhebung durch, die im November abgeschlossen sein soll. Die Daten aus den einzelnen Beratungsstellen sollen dabei zusammengeführt werden.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert