Viele Kinder mit Migrationshintergrund in der Tagesbetreuung

Von: ddp-nrw
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Düsseldorf. In den Einrichtungen der Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen hat Anfang März 2009 jedes dritte Kind unter sechs Jahren einen Migrationshintergrund gehabt.

Wie das Statistische Landesamt am Montag in Düsseldorf mitteilte, besuchten vor einem Jahr 480.500 Mädchen und Jungen unter sechs Jahren eine Tagesbetreuung in NRW. Darunter waren 162.600 Kinder mit einem Elternteil, das nicht in Deutschland geboren wurde. In der Familie jedes fünften betreuten Kindes (102.900) werde zu Hause überwiegend nicht Deutsch gesprochen.

Den Statistikern zufolge entstammt jedes zweite Duisburger Kind unter sechs Jahren in einer Kindertagesbetreuung einer Familie mit mindestens einem Elternteil ausländischer Herkunft. Gelsenkirchen und Hagen folgten mit über 48 Prozent. Die niedrigsten Anteile wiesen die Kreise Coesfeld (14,5 Prozent) und Borken (19,5 Prozent) auf.

Bei den Familien, die sich zu Hause überwiegend in einer Fremdsprache unterhalten, wiesen die Städte Duisburg (38,0 Prozent), Gelsenkirchen (37,2 Prozent) und Wuppertal (33,6 Prozent) die höchsten Quoten auf. Den niedrigsten Anteil ermittelten die Statistiker für den Kreis Höxter (8,3 Prozent).

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