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Ungünstige Muster bei der Partnerwahl durchschauen

Von: dapd
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Berlin. Manche greifen bei der Partnerwahl regelmäßig daneben. Immer wieder finden sie sich in Beziehungen mit Menschen wieder, die sie schlecht behandeln, die bereits gebunden sind oder die sie einfach nur ausnutzen.

Der Grund dafür liege oft in der Kindheit, erklärt der Berliner Singleberater Christian Thiel: „Vor allem Frauen tendieren dazu, in nahen Beziehungen die Muster aus ihrer Eltern-Kind-Beziehung zu wiederholen.” Hätten sich die Eltern beispielsweise kaum um ihr Kind gekümmert, suche die Tochter sich später auch Partner, die eher abweisend sind. „Dahinter steckt die Hoffnung, dass es dieses Mal besser ausgeht, dass man diese Person bekehren kann”, erläutert der Autor des Ratgebers „Suche einen für immer und ewig”.

Um aus solchen Mustern bei der Partnerwahl auszubrechen, sei es erst einmal wichtig, dass man sie überhaupt erkennt. Man müsse sich darüber klar werden, dass man durch das Elternhaus geprägt worden sei und deshalb ungünstige Entscheidungen treffe. „Manche besonders drastische Kindheitsmuster kann man auch in einer Therapie aufarbeiten”, sagt Christian Thiel.

Wer sein Muster kenne, könne bei der Partnerwahl künftig darauf achten, ihm nicht zu folgen. „Dann kann man das nächste Mal, wenn man sich für jemanden interessiert, feststellen: Das ist schon wieder der Typ Mensch, der mir nicht guttut”, sagt Thiel.

Statt also dem alten Impuls zu folgen, könne man sich zukünftig mit anderen Charakteren treffen und testen, ob man mit diesen Menschen besser klarkommt.

Männer hätten bei der Partnerwahl häufig noch ein anderes Problem: „Viele Männer reagieren eigentlich nur darauf, dass eine Frau ihnen Interesse signalisiert, ohne sie selbst bewusst auszuwählen”, sagt der Singleberater. Dadurch komme es beispielsweise häufig vor, dass besonders sanftmütige Männer eher raubeinige Freundinnen hätten. „Es ist daher wichtig, dass Betroffene bei der Partnerwahl aktiver werden und die Entscheidung, mit jemandem eine Partnerschaft einzugehen, bewusst selbst treffen”, betont Thiel.
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