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Umzug in die altersgerechte Wohnung: Rechtzeitig Hilfe organisieren

Von: dapd
Letzte Aktualisierung:
Altenheim Senioreneinrichtung
Vor dem Umzug in die Senioreneinrichtung gibt es viel zu erledigen.

Bonn/Düsseldorf. Wenn die Entscheidung, in eine Senioreneinrichtung zu ziehen, gefallen ist, gibt es eine Menge zu erledigen: Die eigene Wohnung oder das eigene Haus müssen ausgeräumt werden, von vielen liebgewonnenen Dingen muss man sich trennen.

Hilfe bietet dabei meist die eigene Familie, doch wer keine Angehörigen hat oder sie nicht damit belasten will, muss sich an anderer Stelle Unterstützung suchen.

Beim Umzug helfen auch viele gemeinnützige Einrichtungen, wie Erhard Hackler, Geschäftsführer der Deutschen Seniorenliga, sagt - von der Caritas über die Diakonie bis zum Roten Kreuz. Bei der Diakonie zum Beispiel gibt es Tochterunternehmen, die Wohnungsauflösungen und Umzüge durchführen. „Das sind Dienstleister, die natürlich bezahlt werden müssen”, sagt Susanne Schwendtke von der Diakonie Düsseldorf. „Da unser Tochterunternehmen aber gemeinnützig ist, ist es günstiger als ein normales Umzugsunternehmen.” Dinge, die man nicht mit ins Heim oder ins betreute Wohnen nehmen kann, könne man dann auch der Diakonie spenden.

In die Senioreneinrichtungen der Diakonie Düsseldorf könne man seine eigenen Möbel mitnehmen, erzählt Susanne Schwendtke; für das eigene Zimmer, aber auch für Gemeinschaftsräume. „Das gibt vielen Leuten ein gutes Gefühl, wenn sie dort ihre eigene Tagesdecke oder ihr eigenes Geschirr haben.” Die sozialen Dienste der Heime kümmerten sich um neue Bewohner, die mit dem Verlust des alten Zuhauses und der Selbstständigkeit nicht gut zurechtkämen: „Man kann zum Beispiel seine Fotoalben mitbringen, die sieht man dann gemeinsam an und spricht über die Erinnerungen.”

Wer keine Angehörigen zur Unterstützung hat, aber in seiner Nachbarschaft in die Kirchengemeinde oder einen Verein eingebunden ist, könne auch dort Unterstützung finden, sagt Erhard Hackler von der Seniorenliga. Auf diese Weise stoße man oft auf junge Leute, die den Senioren freiwillig beim Umzug helfen.
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