Düsseldorf - Testunterricht führt teils zu Änderungen bei Schulempfehlung

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Testunterricht führt teils zu Änderungen bei Schulempfehlung

Von: ddp-nrw
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Unterricht
Eltern überprüfen auf Wunsch bei einem sogenannten Prognoseunterricht die Empfehlungen der Grundschulen für Haupt-, Realschule oder Gymnasium. Foto: ddp

Düsseldorf. Die Empfehlung für die weiterführende Schule ist bei einigen Grundschulabgängern wieder geändert worden. Wie das Schulministerium am Freitag mitteilte, überprüften Experten auf Wunsch der Eltern bei einem sogenannten Prognoseunterricht die Empfehlungen der Grundschulen für Haupt-, Realschule oder Gymnasium.

Von 176.000 Viertklässlerinnen und Viertklässlern im Land wurden den Angaben zufolge 2279 zum Prognoseunterricht angemeldet. Das sind 1,3 Prozent des Jahrgangs, was genau dem Wert von 2008 entspricht. Mit dem dreitägigen Unterricht überprüften die Schulämter vom 30. März bis zum 1. April die im Halbjahreszeugnis der vierten Klasse ausgesprochenen Schulempfehlungen.

Lehrkräfte von Grundschulen und weiterführenden Schulen unterrichteten die teilnehmenden Kinder in Deutsch, Mathe­matik und Sachunterricht.

Bei rund zwei Dritteln der Kinder im Prognoseunterricht (65,0 Prozent) bestätigten die Experten demnach die vorherige Empfehlung der Grundschule. Das andere Drittel der Kinder im Prognoseunterricht (35,0 Prozent) erreichte nachträglich eine höhere Empfehlung: 21,3 Prozent für die Realschule und 13,7 Prozent für das Gymnasium. Insgesamt erhielten damit 99 Prozent der Viertklässler­innen und Viertklässler im Land eine Empfehlung für die weiterführende Schule, die dem Wunsch der Eltern gerecht wird.

Die Zahlen gleichen stark den Werten des Vorjahres, als der Prognose­unterricht bei 63,5 Prozent der Kinder die Empfehlung der Grundschule bestätigte. 2008 wurden 36,0 Prozent der Kinder neu eingestuft, davon 21,8 Prozent für die Realschule und 14,7 Prozent für das Gymnasium. „Alle Kinder, die auch im Prognose­unterricht keine andere Schulempfehlung erreichen konnten, haben trotzdem noch alle Chancen auf einen späteren Wechsel”, sagte Schulministerin Barbara Sommer (CDU). Dies sehe das Schulgesetz vor.
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