Sport in der Schwangerschaft nicht ganz aufgeben

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Bonn. In der Schwangerschaft müssen Frauen nicht auf Sport verzichten. Wer wenigstens 30 Minuten sportlich aktiv ist, kann sogar Komplikationen wie Schwangerschaftsdiabetes vorbeugen.

Allerdings sollte die Sportart weniger intensiv ausgeübt werden, rät der Gynäkologe Prof. Klaus Vetter vom Netzwerk Gesund ins Leben. Wichtig ist dabei, den Kreislauf nur moderat mit einem Herzschlag von maximal 140 Schlägen pro Minute zu belasten. „Reden ist dann noch problemlos möglich, und das ist die Garantie dafür, dass die Sauerstoffversorgung des Babys im grünen Bereich liegt”, sagt Vetter.

Ideale Sportarten sind Schwimmen, Wandern, Nordic-Walking oder Radfahren. Sie beanspruchen große Muskelgruppen und das Risiko, zu stürzen oder sich zu verletzen, ist gering. Neue Sportarten sollten Frauen allerdings besser nicht allein ausprobieren. Denn durch die Schwangerschaft verlagert sich nicht nur das Gleichgewicht, es treten auch gelockerte Bänder und instabile Gelenke auf. Dadurch können sich werdende Mütter leichter verletzen.
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