Passende Vase und richtiger Schnitt: So halten Sommersträuße länger

Von: dpa
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Sommerblumen
Wer die richtige Vase raussucht und den Strauß richtig anschneidet, hat länger von den bunten Freuden. Foto: dpa

Bonn. Zinnien, Rosen, Astern, Dahlien, Sonnenaugen: Viele Blumen, die im Hochsommer blühen, lassen sich zu zauberhaften Sommersträußen binden. Gräser und Bergenien- oder Hostablätter umschmeicheln die Farbenpracht, die sich je nach Garten und Geschmack immer wieder anders zusammensetzen kann.

Damit Sommersträuße lange halten, empfiehlt der Zentralverband Gartenbau (ZVG) in Bonn, sie in eine sorgfältig ausgewaschene Vase mit sauberem Wasser zu stellen.

Besonders gut eignen sich Glas, Porzellan und Vasen mit glasierter Oberfläche. Metalle und raue Oberflächen hingegen können Schmutz- und Metallpartikel an das Wasser abgeben. Ein Kunststoffeinsatz hilft, das zu verhindern. Blätter, die ins Wasser hängen, werden besser entfernt. Sie faulen rasch und erzeugen dabei Bakterien, die die Leitungsbahnen verstopfen. Stängel mit sehr weichem Gewebe wie die von Zinnien und Dahlien sollten nur mit dem unteren Teil ins Wasser ragen.

Da die Stiele den Schnitt - so wie eine Wunde in der Haut - rasch verschließen, wird jeder Stängel vor dem Einstellen noch einmal mit einem sauberen Messer sorgfältig schräg abgeschnitten. Der Schnitt liegt immer oberhalb eines Knotens, also eines Punktes, an dem Seitentriebe und Blätter entspringen.

Wird darunter geschnitten, können die im Knoten in verschiedene Richtungen laufenden Leitungsbahnen den Wassertransport bis in die Blüte verhindern. Lässt eine Blüte den Kopf hängen, reicht oft ein nochmaliges Anschneiden oberhalb des nächsten Knotens.

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