Niedrige Geburtenrate in Aachen

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Düsseldorf. Die durchschnittliche Kinderzahl je Frau hat in NRW auch im Jahr 2008 wieder bei 1,39 gelegen. Laut Statistischem Landesamt hat sich der Wert somit im Vergleich zu 2007 nicht verändert.

Für die Vorjahre (2006: 1,36; 2005: 1,37; 2004: 1,39) hatten die Statistiker noch Rückgänge der Geburtenziffer ermittelt.

Regional gibt es große Unterschiede: 2008 war die Geburtenziffer in den Städten Bochum (1,19 Kinder je Frau), Münster (1,19) und Aachen (1,24) am niedrigsten. Den höchsten Wert erreichte der Kreis Lippe mit 1,61; auf den Plätzen zwei und drei folgten die Kreise Borken (1,60) und Minden-Lübbecke (1,57). Im Kreis Aachen lag die Geburtenziffer 2008 bei 1,49, im Kreis Düren bei 1,41 und im Kreis Heinsberg bei 1,39.

Die zusammengefasste Geburtenziffer ist ein rechnerischer Wert, der die durchschnittliche Zahl der Kinder beziffert, die eine Frau im Laufe ihres Lebens zur Welt bringen würde, wenn ihr Geburtenverhalten dem aller Frauen im Alter von 15 bis 44 Jahren des betrachteten Zeitraumes entspräche.

Die tatsächliche Zahl der Geburten hängt aber auch maßgeblich vom Umfang der Elterngeneration ab: In NRW ist die Zahl der Frauen im Alter, in dem sie üblicherweise Kinder bekommen (15 bis 44 Jahre), seit 1996 um über fünf Prozent zurückgegangen.

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