München - Lese-Rechtschreib-Schwäche: Legasthenie oder schlechte Augen?

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Lese-Rechtschreib-Schwäche: Legasthenie oder schlechte Augen?

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München. Nicht jede Lese-Rechtschreib-Schwäche ist eine echte Legasthenie. Manchmal liegt die Ursache in einer Sehstörung, die mit einer Brille behoben werden kann.

Kinder mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche sollten die Ursache deshalb immer vom Augenarzt abklären lassen, rät die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG). Eine scharfe Abbildung des Textes auf der Netzhaut ist für Kinder eine wichtige Voraussetzung, um lesen und schreiben zu lernen.

Von Behandlungsmethoden wie dem Verordnen von Prismengläsern rät die DOG hingegen ab. Diese Behandlung korrigiere die Lese-Rechtschreibschwäche nicht und könne bei einigen Kindern zum Schielen führen.

Die Ursache der Legasthenie ist noch nicht endgültig geklärt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass Betroffene Schwierigkeiten bei der Sprachklangverarbeitung haben. Dies drückt sich beim Lesen darin aus, dass Buchstaben nur schwer in Laute umgewandelt werden können.

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