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Lähmende Routine mit detaillierten Tagesplänen bekämpfen

Von: dapd
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Köln. Viele Menschen langweilen sich in ihrem Job. Sie haben den Eindruck, jeder Arbeitstag gleiche dem anderen und sie seien in einer ewigen Wiederholungsschleife gefangen.

„Dieses Gefühl entsteht dadurch, dass der Mensch sich sehr schnell an Situationen gewöhnt”, sagt Manuel Tusch, Coautor des Ratgebers „Psycho? Logisch! Nützliche Erkenntnisse der Alltagspsychologie”.

Dieses Prinzip helfe einem zwar dabei, Dinge zu erlernen - aber es sorge eben auch dafür, dass man sich rasch langweile. „Das trifft übrigens auf jeden Job zu - auch, wenn sich der Fließbandarbeiter sicher schneller gewöhnt als der Chirurg am OP-Tisch”, sagt Tusch.

Als Mittel gegen die Macht der Gewöhnung empfiehlt der Kölner Psychologe und Coach die Kategorisierung: „Indem man jede Tätigkeit detailliert benennt, arbeitet man die Vielfalt seiner Aufgaben besser heraus”, sagt Tusch.

Anstatt zu sagen: „Heute muss ich den ganzen Tag telefonieren”, sollte man die Inhalte der Gespräche benennen: ein Kundengespräch, ein Telefonat mit einem Geschäftspartner, eine Telefonkonferenz zu einem neuen Projekt.

Auch im Terminkalender sollte man die verschiedenen Aufgaben entsprechend notieren. „So bekommt jede Aufgabe ein anderes Label und wird damit auch vom Gehirn anders abgespeichert”, erklärt der Experte. Am besten rufe man sich sein Tagwerk regelmäßig morgens und abends detailliert vor Augen.

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