München - Kinder und Jugendliche bekommen weniger Geld

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Kinder und Jugendliche bekommen weniger Geld

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Experten empfehlen für 16- bis 17-Jährige pro Monat 30 bis 40 Euro Taschengeld. Doch Eltern sehen das oft ganz anders. Foto: Armin Weigel

München. Kinder und Jugendliche haben in diesem Jahr weniger Taschengeld und regelmäßige Jobeinkünfte als im Vorjahr. Beides reduzierte sich jeweils um zehn Prozent.

Im Schnitt erhält jeder 6- bis 19-Jährige 152 Euro im Monat, darunter sind 32 Euro Taschengeld. Das ergab eine repräsentative Studie des Meinungsforschungsinstitutes Iconkids & Youth in München. Dabei wurden Kinder und Jugendliche nach den Einnahmen der vergangenen drei Monate befragt und die Angaben hochgerechnet.

Während die 6- bis 19-Jährigen 2008 insgesamt noch 23,08 Milliarden Euro über Taschengeld, Nebenjobs und ein regelmäßiges Gehalt bezogen, sinkt der Wert 2009 um elf Prozent auf 20,47 Milliarden Euro. Die geringeren Einnahmen scheinen die Kauflust bisher aber nicht zu mindern. 2008 gaben die Kinder und Jugendlichen 22,67 Milliarden Euro aus, 2009 werden es voraussichtlich sogar 22,86 Milliarden sein.

An erster Stelle investieren die 6- bis 19-Jährigen ihr Geld in Kleidung und Mode, an zweiter Stelle folgen Weggehen, Disco- und Kneipenbesuche. Handy und Telefongespräche, Eintrittskarten sowie Körperpflege und Kosmetik folgen auf den weiteren Plätzen. Für die Studie wurden 1468 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 19 Jahren befragt.

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