Kinder müssen sich nicht antatschen lassen

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Kinder müssen sich nicht antatschen lassen

Von: dpa
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<b>Fürth. </B>„Du bist aber groß geworden” - der Satz kommt fast zwangsläufig, wenn Erwachsene ein Kind lange nicht gesehen haben. Viele Kinder sind dann stolz. Manchmal nervt es aber, wenn sie diesen Satz dauernd hören.

Wenn dazu noch der Kopf gestreichelt oder die Wange getätschelt wird, ist oft das Maß des Erträglichen überschritten. Und dann gilt es, Stopp zu sagen, rät die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) in Fürth.

„Kinder sollten Berührungen ablehnen, die ihnen unangenehm sind”, sagt der BKE-Vorsitzende Ulrich Gerth. Das betreffe nicht nur fremde Männer, sondern auch die Verwandtschaft.

Dazu ist es gut, wenn Kinder den Rückhalt der Eltern spüren. Deshalb sollen Mutter und Vater nicht abwarten, bis sich der Nachwuchs von sich aus beschwert, sondern ruhig mal selbst fragen. Gerth rät, Kinder zum „Nein-Sagen” zu ermutigen - und sie wenn nötig dabei zu unterstützen, solche Übergriffe abzuwehren.

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