Fürth - Kinder bei Konflikten in der Krippe unterstützen

Kinder bei Konflikten in der Krippe unterstützen

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Fürth. Konflikte in der Krippe sollten kleine Kinder nicht untereinander ausmachen müssen. Denn in diesem Alter fangen Kinder erst an zu lernen, sozial und rücksichtsvoll miteinander umzugehen oder sich gegen Angriffe abzugrenzen.

„Ein Kind im Krippenalter ist noch so klein, dass es bei Konflikten mit anderen Kindern Unterstützung durch die Erzieherin benötigt”, erklärt Hermann Scheuerer-Englisch von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) in Fürth. Am besten werden solche Situationen mit den Eltern besprochen.

Um Kinder während eines Streits die nötige Sicherheit zu geben, sollten Erzieher auf rücksichtsloses Verhalten eines Kindes und das Weinen eines angegriffenen Kindes schnell reagieren. Denn ein Kind lernt dann gut für sich selber einzustehen, wenn es sich in den ersten Jahren von wichtigen Bezugspersonen beschützt fühlt und wenn ihm Konfliktbewältigung vorgelebt wird. Es weiß dann, dass es ein Recht darauf hat, gut behandelt zu werden, strahlt mehr Stärke aus und kann sich bei Angriffen verteidigen, ohne feindselig handeln zu müssen.
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