Kind vor Grooming schützen: Eltern sollten Online-Kontakte prüfen

Von: dpa
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Heraklion. Eltern behalten besser genau im Blick, was ihre Kinder im Internet tun, um sie vor aufdringlichen Fremden zu schützen. Vor allem sorglos eingestellte Daten in sozialen Netzwerken oder Foren sind für solche Übeltäter ein gefundenes Fressen.

Darauf weist die Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit (ENISA) hin. Beim sogenannten Grooming nutzen Fremde solche Informationen, um Jugendliche anzusprechen. Dabei geben sie zum Beispiel vor, sich für die gleiche Musik wie ihre Opfer zu interessieren, um ihnen wie Gleichgesinnte zu erscheinen.

Persönliches von Kindern dürfe deshalb nur für Freunde sichtbar sein, rät die Agentur. Sinnvoll sei es daher auch, wenn Eltern sich zum Beispiel die Facebook-Freundesliste von ihren Kindern anschauen. Zusätzlichen Schutz bietet spezielle Sicherheitssoftware. Damit können zum Beispiel Daten auf Handys und Notebooks gelöscht werden, wenn die Geräte verloren gehen oder gestohlen werden. Eltern sollten sich außerdem ein Mindestmaß an technischem Fachwissen verschaffen, um Risiken von Internetseiten oder Aktivitäten im Netz einschätzen zu können.

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