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Hightech soll für mehr Sicherheit: Kinderwagen und Babykleidung werden futuristischer

Von: Frank Bretschneider, (dapd)
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Köln. Viel Hightech für den Nachwuchs - so könnte man den aktuellen Trend bei der Baby- und Kinderausstattung beschreiben. Auf der Fachmesse „Kind + Jugend 2011”, die am Donnerstag in Köln begonnen hat, stehen bei den neuen Produkten Komfort und Sicherheit im Vordergrund.

„Vor allem kleinere Aussteller zeigen sich in diesem Jahr besonders innovativ”, sagt Messe-Sprecherin Stephanie Kickum. So stellt sich ein Kinderwagen mit dem hübschen Namen „Origami” als Trainingspartner für die Eltern vor - und macht dem früher gebräuchlichen Ausdruck „Sportwagen” alle Ehre: Das Gefährt verfügt über Geschwindigkeitsmesser und Kilometerzähler sowie Beleuchtung und einen Aufladeaufsatz für das Handy.

Die in das Modell eingebauten Batterien laden sich bei der Fahrt automatisch auf. Haben die Eltern ihre Runde gedreht, faltet sich der „Origami” auf Knopfdruck platzsparend zusammen - und für den nächsten Einsatz ebenso schnell wieder auseinander.

Ähnlich multifunktional gibt sich eine Baby-Badewanne mit integrierter Waage und Temperaturmesser. Man füllt zunächst das Wasser ein, dessen Gewicht im Anschluss auf Tastendruck ausgelesen wird. Dann kommt der Nachwuchs in die Wanne. Die Waage misst dann exakt nur das Gewicht des Kindes, wie der Hersteller verspricht. Für unterwegs können Eltern künftig auch Babybett und Laufstall in einem Produkt kombiniert kaufen. Auch dieser Artikel lässt sich - in diesem Fall manuell - platzsparend zusammenfalten und hat dann nur noch die Größe einer Sporttasche.

Einen Hauch von Science-Fiction haben die in Babybekleidung eingelassenen Sensoren, die Körper- und Umgebungstemperatur messen. Bekommt das Baby Fieber, verfärbt sich ein Button und soll die Eltern damit warnen. Ähnlich meldet sich ein Sensor auf dem Baby-Anorak, wenn es zu kalt wird. Zum Angebot des französischen Herstellers gehören auch Sommershirts mit UV-Meldern, die bei zu hoher Strahlungsintensität ebenfalls ihre Farbe ändern.

Eine wichtige Rolle spielt bei den Neuheiten auch die Sicherheit von Kleinkindern im Auto. Ein rückwärts ausrichtbarer Kindersitz soll die Verletzungsgefahr mindern. Bei einem Aufprall wird das Kind so in den Sitz gedrückt und nicht aus ihm herausgezogen. Bis zum Alter von vier Jahren, lautet die Empfehlung des Herstellers, sollten Kinder grundsätzlich rückwärts im Auto sitzen.

Ein anderes Modell soll durch einen speziellen Zusatzgurt verhindern, dass das Kind während der Fahrt aus dem Sitz krabbelt. Neu ist auch das Sicherheitssystem eines Kindersitzes, das mit Hilfe von hydraulischen Dämpfern bei einem Unfall die Aufprallenergie reduziert und das Kind so besser zu schützen verspricht.
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