alemannia logo frei Teaser Freisteller

Glücksspielsüchtigem Partner kein Geld leihen

Letzte Aktualisierung:

Köln. Angehörige sollten Glücksspielsüchtigen kein Geld leihen. Genauso falsch sei es, Schulden, Bürgschaften und Rechnungen des Spielers zu übernehmen oder ihm eine Kreditkarte zu borgen.

Denn dadurch werde dem Süchtigen zwar kurzfristig geholfen, tatsächlich unterstützten Angehörige aber so die Glücksspielsucht, erläutert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln in der neuen Broschüre „Glücksspielsucht. Erste Hilfe für Angehörige”.

Statt den Spieler ständig mit Vorwürfen zu überhäufen, reden Angehörige besser in einer ruhigen Minute mit ihm und teilen ihm die Sorgen und Nöte mit. Dabei können sie ihm Hilfe anbieten und zum Beispiel Kontaktmöglichkeiten zu Suchtberatungsstellen aufzeigen.

Eine Übersicht steht im Internet unter http://www.spielen-mit-verantwortung.de. Drohen Angehörige mit Konsequenzen, falls das Spielen weitergeht, müssen sie diese unbedingt einhalten, rät die BZgA. Damit sie nicht das Gefühl haben, völlig alleine dazustehen, sollten Angehörige mit Freunden und Bekannten über die Situation zu Hause sprechen.

Informationen: Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat ein Beratungstelefon zur Glücksspielsucht eingerichtet (0800/137 27 00). Die neue Broschüre „Glücksspielsucht. Erste Hilfe für Angehörige” kann kostenlos im Internet heruntergeladen werden unter http://www.spielen-mit-verantwortung.de/informationsmaterial/.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert