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Gentechnikfreie Babymilchnahrung finden

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Hamburg. Ein neuer Greenpeace-Einkaufsratgeber soll Eltern dabei helfen, gentechnikfreie Baby- und Kindermilchnahrung zu finden. Dem Ratgeber liegt eine Umfrage unter Herstellern von Babymilchnahrung und Schulmilch zugrunde.

Demnach verarbeiten immer mehr Anbieter Milch von Kühen, die kein Futter aus Gen-Pflanzen erhalten haben, erläutert die Umweltschutzorganisation in Hamburg. Für den Ratgeber bewertet wurden 55 Hersteller. Bioprodukte werden stets ohne Gentechnik im Tierfutter hergestellt.

In der Europäischen Union müssen Produkte, die gentechnisch veränderte Pflanzen enthalten, auf dem Etikett gekennzeichnet werden. Doch es gibt Greenpeace zufolge eine Lücke: Der Großteil der weltweit angebauten Gen-Pflanzen werde zu Tierfutter verarbeitet - und Produkte wie Milch, Eier und Fleisch von Tieren, die „Gen-Pflanzen” gefressen haben, brauchen nicht gekennzeichnet werden. Daher lässt sich auf der Verpackung von Schulmilch oder Milchpulver für Babys meist nicht erkennen, ob sie gentechnikfrei sind.

Die Organisation hält zwar Milch von Tieren, die gentechnisch veränderte Pflanzen gefressen haben, für gesundheitlich nicht riskant. Allerdings könnten Verbraucher mit ihrer Kaufentscheidung dazu beitragen, ihrem Kind eine intakte Umwelt zu hinterlassen. Die Freisetzung von Gentechnik auf Feldern führe US-Forschern zufolge dazu, dass beim Anbau noch mehr Gift gespritzt wird.
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