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Frühstückende Schüler essen nicht ausgewogen

Von: dpa
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Fulda. Das Frühstück ist Wissenschaftlern zufolge für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen besonders wichtig. Es unterstütze außerdem ihr Lern- und Denkvermögen, sagt Ernährungswissenschaftlerin Catherina Jansen von der Hochschule Fulda.

Dennoch lässt mindestens jeder dritte Schüler sein Frühstück ausfallen, ergab eine Studie der Hochschule.

Laut Jansen besteht zwischen den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und dem, was Schüler gern mögen, eine erhebliche Diskrepanz: Denn diejenigen, die frühstücken, ernähren sich meist unausgewogen. Sie essen vornehmlich helle Brötchen, Croissants sowie Nuss-Nougat-Creme.

Überrascht hat die Forscher aber, dass die Hälfte der befragten Schüler gern Gemüse isst. Nur 17 Prozent mögen es gar nicht. Rohkost wie Salat, Gurken, Paprika und Tomaten werden deutlich bevorzugt. Die Hitliste der verschmähten Gemüsesorten hingegen führen Auberginen, Sellerie und Kohlgemüse an. Die Fastfood-Klassiker sind der Studie zufolge bei den Schülern nach wie vor der Renner: Pizza (86 Prozent), Nudeln (78) und Pommes (74). Salat werde immerhin von 72 Prozent gern gegessen. Bei den Snacks bevorzugten sie Süßgebäck und Obst.

Für die Studie haben die Wissenschaftler mehr als 3300 Fragebögen von sechs Schulen in Hessen ausgewertet. Nun soll ein neues Konzept, „Take54you”, zur Schülerverpflegung entwickelt werden, das bundesweit Schule machen soll.

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