Frankfurt/Main - Fasten in der Familie: Vorsätze der Kinder auch selbst einhalten

Fasten in der Familie: Vorsätze der Kinder auch selbst einhalten

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Essen nein, trinken ja: Beim Fasten ist regelmäßige Flüssigkeitsaufnahme wichtig. Foto: dpa

Frankfurt/Main. Beschließt ein Kind, in der Fastenzeit keine Süßigkeiten zu essen, sollten auch die Eltern verzichten. „Essen alle anderen ständig Schokolade, wird es für das Kind sehr schwer durchzuhalten”, sagt Torsten Spille von der Fastenaktion der evangelischen Kirche „Sieben Wochen ohne” aus Frankfurt.

Um ihr Kind überhaupt zum Fasten zu bringen, gehen Eltern am besten selbst mit gutem Beispiel voran und üben Verzicht. Eine Alternative könne sein, die Zeit besonders sinnvoll zu verbringen.

Kinder entschieden sich oft, unliebsame Gewohnheiten aufzugeben. „Die spielen dann weniger am Computer oder gucken kein fern”, sagt Spille. Keinesfalls sollten Kinder aber in der Fastenzeit weniger oder gar nichts mehr essen. „Davon raten wir dringend ab.”

Der Benediktinerpater Antonius Pfeil findet es beim Fasten mit Kindern sinnvoll, wenn der Verzicht einem anderen zugutekommt. Zum Beispiel könne das Geld für das sonst regelmäßig gekaufte Überraschungsei zur Seite gelegt werden, rät der Benediktiner vom Kloster Huysburg auf dem Internetportal der katholischen Kirche Katholisch.de aus Köln. Das Geld könne dann an eine Hilfsorganisation gespendet werden.
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