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Familien brauchen die Hilfe von Oma und Opa

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Fast die Hälfte aller Großeltern betreut die Enkel, während die Eltern arbeiten gehen. Dennoch ist es nicht immer leicht, einen Platz in der Familie zu finden und Konflikte zu lösen. Ein neu entwickelter Kurs des Kinderschutzbundes soll Großeltern helfen. Foto: imago

Aachen. Großeltern werden für junge Familien immer wichtiger. Der Familienreport 2009 hat gezeigt, dass 47 Prozent aller Großeltern ihre Enkelkinder betreuen, während die Eltern Arbeiten gehen.

Für Omas und Opas ist manches leichter - anders als bei den eigenen Kindern haben sie keine Erziehungsverantwortung wenn die Enkelkinder auf die Welt kommen. Dennoch ist es nicht immer einfach, Opa oder Oma zu sein. Denn schließlich sind plötzlich drei Generationen im Spiel.

„Es ist für Großeltern nicht immer leicht, den richtigen Platz in der neuen Großfamilie zu finden und die Balance zwischen Nähe und Distanz zu wahren”, weiß Lotte Jennes-Rosenthal vom Aachener Büro für sozialwissenschaftliche Projekte (BsP).

„Darf ich auch mal Nein sagen? Darf ich Ratschläge geben? Wie kann ich dieses so formulieren, dass wir nicht streiten? Das sind Fragen, die sich viele Großeltern stellen”, fügt ihre Kollegin Katrin Hater hinzu. Gemeinsam mit der Geschäftsführerin des Bundesverbandes des Kinderschutzbundes (DKSB), Paula Honkanen-Schoberth, haben die beiden Frauen den Kurs „Starke Großeltern - Starke Kinder” entwickelt.

Im Vordergrund steht das Recht des Kindes. Es geht immer darum, das Kind zu stärken”, betont Andrea Weyer, Geschäftsführerin des DKSB Aachen. Um Kinder zu stärken ist eine gute Atmosphäre in der Familie wichtig. „Und da haben die Großeltern oft den Schlüssel in der Hand”, so Hater.

Ein erster Informationsabend zum Kursangebot „Starke Großeltern, starke Kinder” des Kinderschutzbundes gibt es am Mittwoch, 24. Februar, um 19 Uhr im Müttercafé des Kinderschutzbundes, Düppelstraße 25.

Ein Kurs findet ab dem 8. März immer montags zwischen 19 und 21 Uhr beim Kinderschutzbund, Kirberichshofer Weg 27-29, statt. Geleitet wird er von Christina Kefalidis.

Am Dienstag, 9. März, beginnt ein weiterer Kurs. Die wöchentlichen Treffen finden von 17 bis 19 Uhr im Mehrgenerationenhaus, Wilhelmstraße 49-51 statt. Kursleiterin ist Dr. Katrin Hater.

Finanziert wird das Projekt vom Bundesfamilienministerium im Rahmen der Projektgemeinschaft „Wertebildung in Familien”. Ab Hebst werden die Kurse deutschlandweit angeboten.

Die Teilnahme an den sechs Terminen kostet 60 Euro pro Person. Anmeldung beim Kinderschutzbund unter 0241/949940 oder an info@kinderschutzbund-aachen.de per Mail.
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