Eltern werden nicht weggedrückt: Regeln für die Handynutzung

Von: dpa
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heute hat fast jedes Kind ein eigenes Mobiltelefon. Doch auch hier gibt es Regeln. Foto: dpa

Berlin. Bekommen Kinder ein eigenes Mobiltelefon, legen Eltern mit ihnen besser Regeln fest. Die wichtigste ist, dass Mutter oder Vater bei einem Anruf nicht weggedrückt werden, rät die Stiftung Warentest in Berlin im neuen Ratgeber „Kindheit 2.0 - So können Eltern Medienkompetenz vermitteln”.

Der Nachwuchs sollte sich zudem immer mit dem Namen melden und sich am Handy möglichst kurzfassen. Allerdings bringe diese Vereinbarung nur etwas, wenn die Eltern mit gutem Beispiel vorangehen. Auch sie sollten nicht stundenlange Handy- Telefonate führen.

Wann wird das Handy ein- und wann ausgeschaltet? Nachts etwa sollte es nicht klingeln können. Doch auch für Eltern gibt es Regeln: Sie rufen ihr Kind besser nicht bei jeder Kleinigkeit an, denn so machen sie es unselbstständig. Statt heimlich auf dem Handy gespeicherte Filme zu kontrollieren, sollten sie mit ihrem Kind darüber sprechen, empfiehlt die Stiftung Warentest. SMS des Nachwuchses sind, ähnlich wie das Tagebuch, tabu.

Informationen: „Kindheit 2.0” für 16,90 Euro plus 2,50 Euro für Versand erhältlich.

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