Der Zahlende entscheidet über die Liste der Hochzeitsgäste

Von: dapd
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Freiburg. Über die Liste der Hochzeitsgäste diskutieren Brautpaare oft tagelang. Besonders schwierig wird es, wenn auch die Eltern beider Partner noch Wünsche haben, wer eingeladen werden sollte.

„Oft stehen die Eltern unter Druck - etwa, weil Bekannte sie zu der Hochzeit ihrer Kinder eingeladen hatten”, weiß Elisabeth Bonneau, Etikette-Expertin aus Freiburg.

Grundsätzlich komme es darauf an, wer die Hochzeit bezahlt. „Richten etwa die Eltern der Braut die gesamte Feier aus, dann sind sie auch diejenigen, die einladen dürfen”, sagt Bonneau.

Häufig sei es jedoch so, dass sich Brautpaar und Eltern die Kosten teilen. „Dann könnte man sich beispielsweise darauf einigen, dass jedes Elternpaar 20 Personen seiner Wahl einladen darf und die Kosten für diese Gäste anteilig übernimmt”, schlägt die Expertin vor.

Will das Paar in einem kleinen Rahmen feiern, könnten die Eltern ihre Wunsch-Gäste alternativ auch an einem anderen Tag zu einem Empfang einladen. „Man könnte beispielsweise im Anschluss an die Flitterwochen eine kleine Feier organisieren, bei der das frisch getraute Paar auch anwesend ist”, sagt Bonneau. So werde man beiden Parteien gerecht.

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