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Damit das nächste Frühjahr bunt wird: Blumenzwiebeln setzen

Von: dpa
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Blumenzwiebel
Damit Krokusse im Frühjahr so blühen, müssen ihre Zwiebeln bis November - solange der Boden noch nicht gefroren ist - in die Erde. Foto: IZB/dpa

Bonn. Wer von einem Frühjahr im blütenreichen Garten träumt, sollte nun im Herbst ein wenig Mühe investieren: Jetzt ist es an der Zeit, Zwiebelblumen in die Erde zu bringen. Die Zwiebeln sollten beim Kauf fest und trocken sein und eine glatte Haut aufweisen, rät der Zentralverband Gartenbau in Bonn.

Große Zwiebeln bieten den Gartenexperten zufolge ein größeres Potenzial - das heißt, sie blühen wahrscheinlich schöner und besser als kleinere Exemplare ihrer Art. Ein weiterer Rat lautet: Nicht kleinlich sein. Eine perfekte Wirkung erziele der Gärtner, indem er mehrere Zwiebeln einer Art an einer Stelle in sogenannte Tuffs setzt. Im Rasen oder in Rabatten entstehe so ein schönes Gesamtbild. Manche Pflanzen wie Schneeglöckchen und Krokusse brauchen hier aber genügend Platz, denn sie breiteten sich mit den Jahren sehr stark aus.

Bis zum November, solange die Erde noch nicht gefroren ist, können die Zwiebeln gesetzt werden. Sie sollten in ausreichend durchlässigen Boden kommen, denn bei Staunässe verfaulen die Zwiebeln schnell. Schwere Böden könnten mit Sand, Substrat oder Kompost angereichert werden, empfiehlt der Zentralverband. Als Faustregel gelte: Die Blumenzwiebeln werden mit der Spitze nach oben doppelt so tief in die Erde gesteckt, wie sie hoch sind.

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