Bundeswehr soll für Familien attraktiver werden

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Berlin. Die Bundeswehr soll für Frauen und Familien attraktiver werden. „Wir haben heute den Girls-Day. Wir haben heute 16.000 Frauen in der Bundeswehr”, sagte Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) am Donnerstag im Bundestag.

Die Bundeswehr müsse sich dem Thema Familie und Dienst intensiver zuwenden - sei es bei der Kinderbetreuung oder der Teilzeitarbeit. Zum Girls Day erwartete die Bundeswehr annähernd 8000 Schülerinnen in ihren Einrichtungen. Damit ist sie nach eigenen Angaben größter Unterstützer der Aktion.

Der Anteil der Frauen in der Bundeswehr steigt nach Angaben des Verteidigungsministeriums kontinuierlich an. Seit 2001 werden sie in allen Laufbahnen der Streitkräfte aufgenommen und können als Soldatin den Dienst an der Waffe leisten. Derzeit liege der Frauenanteil bei 8,6 Prozent aller Soldaten. 2007 waren es 7,3 Prozent. Allerdings: Unter den rund 107.000 Zivilbeschäftigten der Bundeswehr liegt der Frauenanteil bei 36 Prozent.

Die Linke verwies darauf, dass im Bundestag von 612 Abgeordneten 196 Frauen sind. Der Anteil von knapp einem Drittel sei deutlich zu klein, um die Interessen der Frauen im Land zu vertreten, sagte die Parlamentarische Geschäftsführerin der Linksfraktion, Dagmar Enkelmann.

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