Buchtipp: „Wandervögler - Warum Männer unbedachter fremdgehen”

Von: dapd
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München. Manche Frauen müssen in ihrer Beziehung Unehrlichkeit und Untreue erleben. Dies führt nicht selten zur Trennung und zur Zerstörung der Familie.

Warum Männer dieses Risiko trotz der schmerzlichen Konsequenzen eingehen, erklärt die Psychologin Catherine Herriger in ihrem Buch „Wandervögler - Warum Männer unbedachter fremdgehen”.

Als eine Ursache macht die Autorin die von Frauen geprägte Umgebung zu Hause, in Kindergärten und Schulen aus, in der viele Jungen aufwachsen. Außerdem fehle es an reifen und verantwortungsbewussten Vätern, weil diese entweder voll berufstätig oder von der Mutter getrennt seien. Von den Müttern verzogen, lernten die Buben dann, dass sie für sie alles getan werde und sie keine Verantwortung übernehmen müssten, lautet die provokante These der Autorin.

Sie würden einfach nicht erwachsen und tauschten als emotional unreife Männer die Mutter irgendwann durch die Ehefrau aus. So gelinge es ihnen, in dem Glauben fortzuleben, dass sie weiterhin alles dürften - auch fremdgehen.

Komme die Frau hinter die Untreue und ziehe ihre Konsequenzen, verstünden Männer oft die Welt nicht mehr. Umgekehrt fielen sie selbst aber aus allen Wolken, wenn sie von einem Seitensprung ihrer Frau erführen. Hinter dieser Widersprüchlichkeit erkennt die Psychologin ein Muster: Unreife Männer hätten weniger Einfühlungsvermögen und seien zugleich sehr unsicher, was sie häufig mit einer Affäre kompensierten.

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