Beim Fleischeinkauf auf Haltungsbedingungen achten

Von: dapd
Letzte Aktualisierung:
huhn / hühnerhaltung
Die Kennzeichnung „bäuerliche Freilandhaltung” bei Geflügel gilt als empfehlenswert.

München. Zu Ostern kommt in vielen Familien Fleisch auf den Tisch. Wer Wert auf eine möglichst tiergerechte Herstellung legt, sollte sich genau über die jeweiligen Haltungsbedingungen erkundigen, empfiehlt die Verbraucherzentrale Bayern.

Die Experten weisen darauf hin, dass beispielsweise die Bezeichnung „aus artgerechter Tierhaltung” irreführend sein kann. Da der Begriff nicht geschützt sei, dürfe man auch Fleisch aus konventionellen Mastbetrieben so nennen.

Die Kennzeichnung „bäuerliche Freilandhaltung” bei Geflügel sei hingegen empfehlenswert, da hier der Auslauf im Freiland und begrenzte Herdengrößen vorgeschrieben sind. Eine gute Alternative sei außerdem Fleisch aus ökologischer Herstellung.

Bio-Tiere hätten mehr Platz, lebten in kleineren Gruppen und könnten arttypische Verhaltensweisen ausleben, berichten die Experten. Für Bio-Fleisch muss man allerdings in der Regel mehr Geld ausgeben als für Fleisch aus intensiver Tiermast. Um die Mehrkosten in Grenzen zu halten, raten die Verbraucherschützer, pro Woche nur zwei bis drei Mahlzeiten mit Fleisch zu essen. Verbraucherinformationen rund um Geflügelfleisch gibt es im Internet unter huhnundpute.de.
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