München - Bei der Urlaubsplanung auf kinderfreundliche Raststätten achten

WirHier Freisteller

Bei der Urlaubsplanung auf kinderfreundliche Raststätten achten

Von: dpa
Letzte Aktualisierung:

München. Eltern mit kleinen Kindern sollten sich schon vor der Urlaubsfahrt familienfreundliche Raststätten heraussuchen. Auf den Seiten von Tank & Rast (rast.de) und der Autohöfe (autohof.net) lässt sich deutschlandweit nach Anlagen mit Kinderspielplätzen, Spielecken, Picknicktischen und Wickelräumen suchen.

Darauf weist Regina Ammel vom ADAC hin. Auf den Webseiten können Urlauber nach Orten und Autobahnen filtern und erhalten detaillierte Angaben zu den Anlagen.

Der neue ADAC-Test bescheinigt den deutschen Rastanlagen teils mangelnde Familienfreundlichkeit. Untersucht wurden 25 Raststätten und 25 Autohöfe. Mehr als die Hälfte der Anlagen hatte keine oder zu wenig Picknicktische, rund sechs von zehn keinen Spielplatz im Außenbereich und etwa zwei Drittel keine Spielecke im Inneren. Wickelmöglichkeiten gab es fast überall, allerdings häufig keinen extra dafür vorgesehenen Raum.

Wird die Quengelei zu groß und liegt der nächste kinderfreundliche Rastplatz noch weit weg, müssen Urlauber eine weniger familienfreundliche Anlage anfahren. Dort suchen sich Eltern am besten einen klar vom Verkehr abgegrenzten Bereich, um mit den Kindern zu spielen, rät Ammel. „Bewegung nach langen Autofahrten tut ja auch den Erwachsenen gut.” Die ADAC-Expertin empfiehlt: Hüpfen, strecken, dehnen.

Grundsätzlich sollten die Kleinen auf Rastanlagen nie unbeaufsichtigt gelassen werden. Nicht jeder Autofahrer sei auf spielende Kinder gefasst und lasse entsprechende Vorsicht walten, warnt Ammel. Hinzukommt, dass es auf 36 vom ADAC geprüften Anlagen keine Übergänge von den Parkplätzen zum Gebäude gab.

Die Homepage wurde aktualisiert