AWO-Chef fordert Bildungsbegleiter für Kinder und Jugendliche

Von: epd
Letzte Aktualisierung:

Köln. Der Bundesvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Rainer Brückers, hat sich für eine durchgängige Bildungs- und Erziehungsbegleitung von Kindern bis zum 20. Lebensjahr ausgesprochen.

Ein „Case-Manager” müsse die Kinder in den unterschiedlichen Bildungsinstitutionen und bei den Übergängen begleiten, forderte Brückers am Donnerstag im WDR.

Unterstützung benötigen nach Auffassung des AWO-Chefs nicht nur Kinder, sondern auch die Eltern. Dies könne durch familienbegleitende Maßnahmen und die Einbeziehung der Eltern in die Bildungsinstitutionen geschehen.

Als weitere zentrale Forderung der Arbeiterwohlfahrt nannte Brückers die Kostenfreiheit von Bildungseinrichtungen. Für Kindertagesstätten, Tagespflege, Schulbücher, Sonderschulen oder Hochschulen dürfe es keine Gebühren geben. „Kinder brauchen keine Freibeträge bei den Eltern und kein Betreuungsgeld, damit sie nicht in Einrichtungen gehen”, kritisierte der AWO-Bundesvorsitzende. Wichtig sei ausreichendes pädagogisches Personal.

Weiter kritisierte Brückers eine mangelnde Integration behinderter Kinder an weiterführenden Schulen. Bis zur Grundschule gebe es die Integration von Behinderten und Nichtbehinderten. Anschließend würden Kinder aussortiert und gingen auf Sonder- oder Spezialschulen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert