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Aigner will Gammelfleisch einfärben

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Düsseldorf. Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) will mit einer Farbkennzeichnung weiteren Gammelfleisch-Skandalen vorbeugen.

„Wir wollen Fleischabfälle einfärben, damit sie nicht wieder in den Nahrungskreislauf geraten können”, sagte Aigner der „Rheinischen Post”. Dazu kündigte sie einen Vorstoß auf europäischer Ebene an. Ein deutscher Alleingang mache keinen Sinn, betonte Aigner: „Wenn nur wir das Fleisch einfärben, dann kann es exportiert und auf Umwegen ungekennzeichnet wieder eingeführt werden”, sagte die Ministerin.

Aigner kündigte zudem ein Importverbot für Spielzeug mit krebserregenden Stoffen an. „Wenn es nicht gelingt, dass auch die außereuropäischen Spielzeug-Importeure ihre Grenzwerte nach unten korrigieren, werden wir die Werte nur national neu festlegen. Bestimmte Importe sind dann verboten”, sagte Aigner.

Eltern, die vor Weihnachten Spielzeug für ihre Kinder kaufen, rät Aigner, auf die Kennzeichnung „GS” zu achten. Dieses Siegel stehe für Qualität und Sicherheit, „die in Deutschland geprüft wird”.
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