Ältere bleiben bei Stellenbesetzung im Nachteil

Von: ddp
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Duisburg/Essen. Ältere Bewerber haben weiterhin schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Das geht aus dem aktuellen „Altersübergangsreport” des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) an der Universität Duisburg-Essen hervor.

So sei nur jeder zehnte neu eingestellte Arbeitnehmer älter als 50 Jahre, obwohl der Anteil dieser Altersgruppe an den Beschäftigten insgesamt bei 22 Prozent liege, so die Wissenschaftler.

Zudem sinke die Chance auf einen neuen Job ab dem 50. Geburtstag mit jedem weiteren Lebensjahr. Im Jahr 2006 fanden der Studie zufolge noch fast 100.000 Personen im Alter von 50 einen Arbeitsplatz, während dies bei den 59-Jährigen nur 25.000 Bewerbern gelang.

Ab dem 60. Lebensjahr wechselten viele Menschen ohne Beschäftigung bereits in die Altersrente, statt nochmals nach einer Beschäftigung zu suchen, so IAQ-Experte Martin Brussig. Die Studie ist im Internet als Download verfügbar (http:/www.iaq.uni-due.de/auem-report/)
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