Auf dem Weg in die Selbstständigkeit spielen Technik und Sozialkompetenz eine große Rolle

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Weg in die Selbstständigkeit: Technik und Sozialkompetenz spielen große Rolle

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Berlin. Noch an der Uni, neben dem Beruf oder aus der Arbeitslosigkeit heraus – es gibt viele Möglichkeiten, um sich selbstständig zu machen. Damit der Sprung in die Eigenständigkeit am Ende nicht zur Bruchlandung wird, kommt es neben einer erfolgsversprechenden Idee, einem ausgereiften Businessplan sowie einem weichen Finanz-Polster auf eine adäquate und umfassende Vorbereitung an.

Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Zusammenstellung zuverlässiger Hardware- und Softwarekomponenten, die Arbeitsabläufe sichern und Gründern den Alltag erleichtern. Zudem müssen Selbstständige in Puncto Unternehmensführung selbst einige Kompetenzen mitbringen. Doch diese Aspekte werden im Gründungsrausch häufig vernachlässigt. Auf was kommt es also sowohl technisch als auch menschlich beim Schritt in die Selbstständigkeit an?

Hardware und Technik

Egal ob im Büro oder von unterwegs aus – um wichtige Aufgaben zeitsparend und zuverlässig zu erledigen, sind Selbstständige auf die Hilfe moderner Technik angewiesen. Insbesondere folgende Geräte gehören zur Grundausstattung jedes Neu-Unternehmers:

- Desktop-PC fürs Büro

- Laptop für unterwegs

- Smartphone

- Telefon- und Internetverbindung

- Scanner

- Drucker

- Stabiles Netzwerk

- Externe Festplatte für wichtige Daten

- Ggf. Kamera oder Aufnahmegerät

Auf den ersten Blick eine ziemlich teure Einkaufsliste. Doch es gibt eine gute Nachricht: Wer die angeschaffte Hardware nachweislich nur beruflich nutzt und benötigt, kann die Geräte in den meisten Fällen als Betriebsausgaben von der Steuer absetzen – so funktioniert es.

Die Basics der Unternehmensverwaltung

Steuerliche Vorteile gelten aber nicht nur für technische Anschaffungen, sondern ebenfalls für Programme und Anwendungen. Für effiziente Workflows und einen strukturierten Arbeitsalltag sind unter anderem folgende Lösungen unerlässlich:

E-Mail-Verwaltung: Zwar spielt sich der Großteil der täglichen Kommunikation bei vielen Menschen nur noch auf dem Smartphone ab. Für geschäftliche Kontakte ist die E-Mail jedoch nach wie vor das Kommunikationsmedium Nummer eins. Der Klassiker unter den Programmen ist unangefochten Microsoft Outlook. Aufgaben- und Terminverwaltung zählen zu seinen Stärken. Daneben gibt es von Anbietern wie Google oder Mozilla kostenlose Lösungen.

Abwicklung der Buchhaltung: Der Zahlendschungel aus Einnahmen und Ausgaben schreckt viele Gründer ab. Mit einem entsprechenden Programm sind beispielsweise die Umsatzsteuervoranmeldung sowie der Jahresabschluss schnell und vor allen Dingen korrekt erledigt. Einziges Problem: Die vielen Anbieter auf dem Markt. Doch die Frage „Welche Buchhaltungssoftware passt zu mir?“ ist mit einem ausführlichen Antworten-Katalog schnell aus der Welt geschafft.

Daten zuverlässig schützen:Gerade mit Blick auf die Hacker-Angriffe der jüngsten Vergangenheit ist ein wachsames Anti-Viren-Programm mit einer unüberwindbaren Firewall für jeden Unternehmer Pflicht. Mittlerweile gibt es in dieser Sparte viele namhafte Anbieter. Selbstständige sollten sich aber definitiv für ein Programm auf Lizenz-Basis entscheiden. Das gewährleistet dauerhaften und umfassenden Schutz auf dem neuesten Stand.

Finanzen im Blick haben: Giro-, Tagesgeld- sowie Privatkonto – bei der Überprüfung der eigenen Finanzlage können Selbstständige schnell mal den Überblick verlieren. Eine lohnende Investition sind daher Anwendungen, die den Kontensaldo von der Buchungsebene bis zum Belegbild abbilden (möglich bei Lexoffice) und somit für absolute Transparenz sorgen.

Repräsentation des Unternehmens: Das muss man mitbringen

Über den Erfolg eines selbstständig gegründeten Unternehmens entscheiden jedoch nicht nur zuverlässige IT-Strukturen bestehend aus Hard- und Software. Der Gründer selbst ist vor allem in der Anfangsphase das Aushängeschild seines eigenen Unternehmens – und als solches muss er einige Qualifikationen mitbringen. Da ist auf der einen Seite das grundlegende Branchen-Know-How zu nennen, die sogenannten Hard Skills, ohne die Unternehmer-Neulinge im beruflichen Umfeld sonst nicht Fuß fassen können.

Eine gewichtigere Bedeutung kommt auf der anderen Seite vermehrt den sogenannten Soft Skills zu. Sie beschreiben die Persönlichkeit eines Menschen in Hinblick auf soziale, personale und methodische Kompetenz. Zukünftige Führungskräfte zeichnen sich im Bestfall durch folgende Eigenschaften aus:

- Organisationstalent

- Teamfähigkeit

- Kommunikationsstärke

- Networking-Kompetenz

- Lernfähigkeit

- Einfühlungsvermögen

- Selbstbeobachtung und -disziplin

Selbstständige bringen im besten Fall Kenntnisse aus allen drei Bereichen mit. Schließlich sind sie gerade am Anfang ihrer Laufbahn oft auf sich alleine gestellt und können zunächst nur mit ihrem Auftreten erste Kunden- oder Geschäftskontakte von sich überzeugen.

So kommt das Geschäft ins Rollen

Keine Frage: Beim Schritt in die Selbstständigkeit haben für Gründer Aspekte wie die Business- und Finanzplanung oberste Priorität. Doch im Laufe der Planung müssen sie auch im Hinterkopf behalten, wie sie ihren Betrieb nach der Gründungsphase zum Laufen bringen. Dafür sind neben einer soliden IT-Struktur vor allem die Fach- und Sozialkompetenzen der zukünftigen Geschäftsführer gefragt – zwei Aspekte, die beim Sprung in die Selbstständigkeit von großer Bedeutung sind.

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