Passstraße: Wilder Müll ist seit Januar ein Dauerproblem

Von: Holger Richter
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Ganzer Hausstand als wilder Müll: So sieht es nach Auskunft von Bewohnern und der Stadt vor der Wohnanlage in der Passstraße seit Jahresbeginn häufiger aus. Foto: Holger Richter

Aachen. Bärbel Güntner ist sauer. Seit drei Monaten wohnt sie in einer Mietwohnung in der Anlage Passstraße 103-117. Und seitdem liege andauernd Sperrmüll auf der Wiese vor den Mietshäusern.

„In den Häusern herrscht ein Kommen und Gehen“, berichtet sie. Und wenn Mieter ausziehen, vermutet sie, legen die ihren Sperrmüll einfach auf die Wiese. „Wenn dort ein Teil liegt, kommen ganz schnell weitere hinzu. Inzwischen liegt ein ganzer Hausstand da mit Matratze und Kühlschrank“, schildert sie den „Nachrichten“.

Diesen Müll hat der Stadtbetrieb inzwischen abgeholt, denn die Wohnanlage sei bei der Stadt einschlägig bekannt, teilt Rita Klösges vom Presseamt mit. Bis zum Jahreswechsel sei wilder Müll dort kein Problem gewesen, bis dato habe die Hausverwaltung ihren Mietern mehrere Sperrmülltermine im Jahr angeboten. Doch seitdem die Sperrgutabholung Geld kostet, sei das anders, so Klösges. „Wir sind aber mit der Hausverwaltung im Gespräch, um dieses Problem in den Griff zu bekommen“, sagt sie weiter.

Den wilden Müll vom Stadtbetrieb entsorgen zu lassen, sei jedenfalls keine Lösung. Der Stadt und damit der Allgemeinheit entstünden dadurch jährlich mehr als eine Million Euro Kosten.

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