Zeitung: Post stellt sonntags in 16 Briefzentren Arbeit ein

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Zeitung: Post stellt sonntags in 16 Briefzentren Arbeit ein

Von: ddp
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Die Post will bei den Briefträgern sparen. Dadurch werde am Montag etwa jeder zweite der insgesamt 80.000 Zusteller zu Hause bleiben müssen, sagte ein Sprecher der Postgewerkschaft DPV-Kom. Foto: ddp

<b>Berlin. </B>Der Logistikkonzern Deutsche Post will einem Zeitungsbericht zufolge mit Einsparungen auf die Rückgänge im Briefversand reagieren.

Demnach werde der Bonner Konzern die Arbeit am Wochenende sowie an Montagen einschränken, berichtet „Die Welt”. Dabei würden 16 der bundesweit 82 Briefzentren an Sonntagen keine Post mehr sortieren. Zudem sollen montags deutlich weniger Briefträger Post austragen. Diese „Optimierungsmaßnahmen” sollen im Juli und August 2009 getestet werden.

Ein Unternehmenssprecher sagte der Zeitung, dass sich dadurch „die Qualität nicht ändert”. So blieben die Briefe nicht in den betroffenen Sortierzentren liegen, sondern würden in benachbarte Standorte gebracht und dort bearbeitet.

Auch werde die Post weiterhin wie gesetzlich gefordert Briefe an sechs Wochentagen zustellen. „Wir nehmen die Sortierung in einigen Zentren für eine Nacht vom Netz. Die Mengen werden dann anderswo sortiert”, sagte der Postsprecher. Allerdings gilt dies nur für Standardbriefe und Zeitungen.

Das Sortieren von Werbebriefen wird die Post auf andere Tage verlegen, wenn die Verträge mit den Kunden dies zulassen.

Grund für die Veränderungen sind dem Bericht zufolge Auslastungsprobleme. Ein Abschalten für eine Nacht spare mehrere Millionen Euro, da in einem durchschnittlichen Zentrum zwischen 500 und 1000 Postmitarbeiter beschäftigt seien.

Gespart werden soll laut Zeitung auch bei den Briefboten. Am Wochenanfang plane der Konzern künftig zwei Zustellbezirke zu einem zusammenfassen. Zunächst gelte dies für die Monate Juli und August. Dadurch werde am Montag etwa jeder zweite der insgesamt 80.000 Zusteller zu Hause bleiben müssen, sagte ein Sprecher der Postgewerkschaft DPV-Kom der Zeitung.

Nach Angaben der Post sollen dennoch am Wochenanfang keine Briefsendungen liegen bleiben, berichtet „Die Welt”. Postchef Frank Appel hatte bereits angekündigt, die Produktivität im Briefversand deutlich erhöhen zu wollen.
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