Vygon in Aachen: Innovation, Qualität und die Sicherheit

Von: Bernd Büttgens
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Er steht für Vygon in Aachen: Seit fast 25 Jahren ist Raymund Heiliger bei der Medizintechnikfirma, seit 2000 ist er in der Geschäftsführung. Er legt Wert auf eigens in Aachen entwickeltes Wissen.

Aachen. Eine Firma mit Geschichte, die im Hier und Heute gut aufgestellt ist und schon jetzt weiß, was in der Zukunft gefragt sein wird: Raymund Heiliger, Geschäftsführer von Vygon in Aachen, kann von daher mit seiner Belegschaft in diesen Tagen in aller Ruhe das Jubiläum der französischen Mutter feiern.

Vygon, auf dem Medizintechnikmarkt weltweit eine starke Marke, feiert am 1. Dezember den 50. Gründungstag. Und die Aachener Dependance ist seit mehr als 40 Jahren eine feste Größe der hiesigen Technologieregion. Und das soll so bleiben.

„In den Anfangsjahren bestand die Produktpalette am Standort Aachen aus Stopfen, Konnektoren und anderen Spritzgussartikeln“, sagt Heiliger bei einem Rundgang durch die Reinraum-Produktion am Prager Ring, dem imposanten Firmensitz in Aachen. „Doch beständiges Wachstum und Innovationen sorgten für eine schrittweise Ausweitung der angebotenen Produkte und Fertigungsprozesse.“

Dass die Aachener längst im Konzert der Vygon-Töchter eine ganz eigene, deutlich vernehmbare Stimme haben, liegt an der Spezialisierung auf technologisch höchst anspruchsvolle Produkte. Mit eigener Katheterschlauchherstellung und einem Schwerpunkt auf ein- und mehrlumige Katheter sowie kardiologische Stimulations- und Ballonkatheter hat Aachen heute eine besondere Stellung im Konzern.

Heiliger, der vor 24 Jahren in der Vygon-Forschungsabteilung einstieg, deren Leiter wurde und seit 2008 als alleiniger Geschäftsführer die Verantwortung trägt, zeigt an diesem Morgen seinen Gästen die Besonderheiten der Aachener Fertigung. Spezialisiert hat sich der hiesige Vygon-Standort unter anderem auf Produkte für die allerjüngsten Patienten. Für Säuglinge und Frühchen werden mit modernster Technologie und spezialisierter Handarbeit Katheter bis zu einem Durchmesser von nur 0,3 Millimetern gefertigt. Die Mitarbeiterinnen im Labor prüfen jedes einzelne Stück, stellen es fertig und geben es in die automatisierte Verpackung.

Stolz ist man in Aachen auch auf die Neuheit namens „Multicath 7” – hierbei stehen in einem einzigen Katheterschlauch sieben verschiedene Lumen – der Laie würde von Leitungen sprechen – zur Verfügung, die simultan für Infusionen, Blutentnahme oder Drucküberwachung verwendet werden können.

„Für die Zukunft sind als weitere Innovationen hochdruckfeste periphere Venenkatheter und das innovative Microseldinger-Einführsystem ,Microsite‘ geplant“, sagt Raymund Heiliger. Und auch das: „Neue Investitionen sollen das Wachstum und die Innovationskraft des Aachener Standorts unterstützen.“

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