Vierte Biomedica bringt Wissenschaft und Wirtschaft zusammen

Von: Verena Richter
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Aachen. Fred Bollen sieht zufrieden aus. Wenige Stunden, nachdem die vierte Biomedica im Aachener Eurogress eröffnet worden ist, zeichnet sich bereits ab, dass der grenzüberschreitende Kongress wieder ein Erfolg werden wird, so der Sprecher und Projekt-Manager der Biomedica.

In seiner Art ist der Fachkongress einzigartig. Beteiligt sind neben Wissenschaftlern aus dem Bereich Medizintechnik und Lebenswissenschaften auch Vertreter der Wirtschaft. Und genau um diese Verknüpfung geht es den Veranstaltern, denn Wirtschaft brauche Impulse aus der Wissenschaft und die Wissenschaft brauche andererseits Fragen der Wirtschaft, damit Kooperationen geschmiedet und neue Produkte entwickelt werden können, erklärt Fred Bollen.

Begonnen hat die Zusammenarbeit vor drei Jahren zwischen den Städten Aachen, Lüttich und Maastricht. Seitdem habe sich das Einzugsgebiet erweitertet, heute gebe es „hochkarätige Unterstützter” wie etwa die Universitäten aus Eindhoven, Hasselt und Leuven. Rund 1000 Teilnehmer und 40 internationale Experten nehmen an dem Kongress teil, so Bollen.

Der Vorteil der grenzübergreifenden Zusammenarbeit liegt für Bernard Rentier, Vorsitzender der Biomedica Foundation, auf der Hand, denn so bleibe man weltweit konkurrenzfähig. „Es ist wichtig, zu zeigen, was man gemeinsam schaffen kann.”

Profitieren wird von der Zusammenarbeit letztendlich auch der Patient, der dank besserer Diagnoseverfahren, innovativeren Produkten und Medikamenten zielführender behandelt werden könne, erklärt Bollen.
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