Aachen - Trotz der der Wirtschaftskrise legt Agit gute Zahlen vor

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Trotz der der Wirtschaftskrise legt Agit gute Zahlen vor

Von: Berthold Strauch
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Helmut Greif, Dieter Philipp und Ulrich Schirowski (v.l.n.r.).

Aachen. Der Wirtschaftskrise zum Trotz: Die Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer (Agit) wartete am Donnerstag mit einem exzellenten Jahresbericht für 2009 auf. Deren Aufsichtsratschef Dieter Philipp sowie die Geschäftsführer Helmut Greif und Ulrich Schirowski legten vor der Presse ihre konkreten, überzeugenden Bilanzzahlen vor.

Angesichts der gesamtwirtschaftlichen Einbrüche von bis zu 25 Prozent habe die Agit stabile Ergebnisse erzielt, ging Greif ins Detail. So sei die Zahl der Beratungen in Gründungs- und Wachstumsfragen im Vergleich zu 2008 um 15 Prozent gesteigert worden.

Aus den 59 Gesprächspartnern seien allein 23 technologieorientierte Unternehmen hervorgegangen. Auf der Basis ihrer Businesspläne hätten sie für ihr Startjahr bereits Investitionen in Höhe von 34 Millionen Euro angekündigt. Damit würden 188 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Daten für 2008: „nur” 20 Gründungen und 133 zusätzliche Jobs.

Wie schlagkräftig die Agit bei der Innovationsberatung ist, machte Greif deutlich: Im Rahmen der Signo-Partner, die den Schutz von Ideen für die gewerbliche Nutzung verfolgen, sei die Region bundesweit auf Rang drei vorgerückt.

Auf 99 Prozent bezifferte er die Auslastung der beiden von der Agit betriebenen Technologiezentren am Europaplatz und neben dem Uni-Klinikum, das Medizinisch-Technische Zentrum. Dies hat die Klinik für eigene Forschungszwecke gekauft. Gleich nebenan soll binnen Jahresfrist das neue Zentrum für Bio-Medizinische Technik (ZBMT) aus dem Boden gestampft und von der Agit betrieben werden. Dieses Objekt wird das erste, das auf dem neuen Campus Melaten entsteht.

Auch was die Ansiedlungen betrifft, ist die Agit zufrieden. 58 potenzielle Investoren, etwa so viele wie 2009, suchten nach Standorten - von den Niederlanden über Belgien, der Schweiz und Italien bis Finnland, ferner aus den USA und China. Bislang gab es zwölf Entscheidungen für die Region, davon von fünf ausländischen Firmen. Die übrigen hatten bereits deutsche Niederlassungen. 2010 liegen schon zwölf neue Anfragen vor, davon vier aus China.

Die Regionalentwicklung hat sich die Agit deutlicher auf ihre Fahnen geschrieben, worum sich Ulrich Schirowski kümmert. Auch dessen Resultate sind beeindruckend: So belegt die Region im NRW-Vergleich mit Abstand den Spitzenplatz in der Akquisition von Förderprojekten gemeinsam mit Hochschulen und Betrieben, etwa in der Medizintechnik. Bis zu 80 Millionen Euro Förderung werden erwartet - Potenzial für rund 800 Arbeitsplätze. Dieter Philipp: „Auch 2010 wird ein gutes Jahr.”
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