T-Systems streicht in Deutschland bis Ende 2010 rund 3000 Stellen

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Die Deutsche Telekom und die Gewerkschaft ver.di haben sich offenbar auf einen Fahrplan für den Stellenabbau in der Grosskundensparte T-Systems geeinigt. Einzelheiten will der DAX-Konzern nennen, sobald sich der Gesamtbetriebsrat mit dem Thema befasst hat, wie ein Unternehmenssprecher der am Mittwoch sagte. Laut einem Medienbericht ist die Streichung von bis zu 3000 Stellen vorgesehen. Foto: ddp

Bonn. Die Großkundensparte der Deutschen Telekom, T-Systems, hat sich mit ihrem Gesamtbetriebsrat auf die Vorgehensweise beim weiteren Personalabbau geeinigt.

Wie T-Systems am Mittwoch mitteilte, wird die Sparte im laufenden Jahr und 2010 insgesamt noch etwa 3000 Stellen in Deutschland streichen. Damit will T-Systems seine internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessern.

Der Abbau soll so sozialverträglich wie möglich erfolgen. T-Systems setze hier auf freiwillige Instrumente, deren Wirkung am Ende des Jahres geprüft werde. Sollte es für betroffene Mitarbeiter bis dahin keine Lösung geben, könnten sie in eine befristete Transfergesellschaft wechseln.

Nach Abschluss des Programms gelte für die Beschäftigten bei T-Systems in Deutschland ein Kündigungsschutz bis Mitte 2012, hieß es weiter. T-Systems gehe davon aus, dass man mit dem Stellenabbau das Strukturproblem der Sparte in den Griff bekommen werde, sagte Matthias Schuster, der Personalchef der Telekom-Tochter.
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