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Sparkasse Aachen profitiert von einem dynamischen Kreditgeschäft

Von: hjd
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Aachen. Ein dynamisches Kreditgeschäft und ein deutliches Wachstum der privaten Einlagen in „einem intensiven Preiswettbewerb“ sind die Grundlagen für einen Überschuss von 44 Millionen Euro, mit dem die Sparkasse Aachen für das abgelaufene Jahr rechnet.

Vorstandschef Hubert Herpers betonte bei der Vorlage der Zahlen, die Ertragslage der Sparkasse habe erneut ihre Stabilität unter Beweis gestellt. „Auch für die Zukunft ist uns nicht bange“, sagte er. Die Bilanzsumme reduzierte sich aufgrund ausgelaufener Interbankengeschäfte um 1,1 Prozent auf 9,4 Milliarden Euro.

Die Sparkasse stellte ihren Kunden 2012 mittel- und langfristige Kredite in Höhe von 1,2 Milliarden Euro zur Verfügung (plus 9,8 Prozent). Davon entfielen 525 Millionen an Unternehmen und Selbstständige (plus 8,8 Prozent), privaten Kunden wurden 493 Millionen zugesagt (plus 10,2 Prozent). „Die Unternehmen setzen ihre Investitionstätigkeit fort“, kommentierte der stellvertretende Vorstandschef Norbert Laufs. Der Kreditbestand stieg um 3,2 Prozent auf 6,8 Milliarden, wobei zunächst Tilgungen von 904 Millionen aufgefangen werden mussten. Die Kernkapitalquote beträgt bei der Sparkasse stolze 15,86 Prozent.

Der Trend zum „Betongeld“ hielt an. Das Baufinanzierungsgeschäft wurde mit einem Darlehensvolumen von 719 Millionen Euro ausgebaut, davon 459 Millionen (plus 28,3 Prozent!) für die Finanzierung von Eigenheimen und Eigentumswohnungen. Die Tochtergesellschaft S-Immo verzeichnete bei der Immobilienvermittlung noch einmal ein Plus von 20 Prozent.

Der Einlagenbestand wuchs um 2,7 Prozent auf 7,2 Milliarden, die privaten Einlagen erhöhten sich um 1,1 Prozent auf rund fünf Milliarden. „Dies ist Beleg dafür, dass uns die Kunden gerade in Zeiten der Unsicherheit besonders vertrauen“, analysierte Herpers, der davon ausgeht, das die Niedrigzinsphase noch andauern wird. Im Wertpapiergeschäft gab es allerdings ein Minus – „permanente regulatorische Neuerungen“ wirkten sich hier bremsend aus.

„Entgegen der allgemeinen Entwicklung“, sagten Herpers und Laufs, erhöhte sich das operative Ergebnis um 1,6 Prozent auf 166 Millionen Euro. Vom Überschuss sollen 14,3 Millionen an die Träger (Städteregion und Stadt Aachen) überwiesen werden. Die Cost-/Income-Ratio, also das Verhältnis von Aufwand und Ertrag, stieg leicht auf 47,6 Prozent.

Auch bei der Sparkasse geht der Trend zum Online-Konto: 170.000 von insgesamt 315.000 Konten werden über das Internet geführt. Dies werde aber nicht zu einem Abbau der Geschäftsstellen führen, betonte Herpers. „Die Präsenz in der Fläche bleibt unser Alleinstellungsmerkmal.“ Zum Stichtag 31. Dezember beschäftigte die Sparkasse 2036 Mitarbeiter.

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